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Kopenhagen plant die Velo-Autobahn

Kopenhagen gilt neben Amsterdam als die velofreundlichste Stadt Europas. Für die Zweiräder wird sogar eine Schnellstrasse geplant.

Nach Amsterdam gilt Kopenhagen als die velofreundlichste Metropole Europas. Kein Wunder: Auf fast jeder Strasse gibt es eigene, meist grosszügig bemessene Radwege oder Radfahrstreifen, die von der Fahrbahn getrennt geführt werden. Mit dem neusten Projekt könnte Dänemarks Hauptstadt sogar den Spitzenplatz einnehmen.

Vorstadt-Pendler erreichen

Gemeinsam mit den umliegenden Gemeinden plant man Fahrrad-Autobahnen, um einen schnellen Verkehrsfluss zu ermöglichen. Bei dem ehrgeizigen Projekt wird sogar darüber nachgedacht, das Ampelphasen-Tempo für die Velofahrer anzupassen. Mit den Schnellstrassen will man vor allem das Potenzial der Vorstadt-Pendler noch besser nutzen.

Aufpumstationen

Geplant ist, die bestehenden Velostreifen auf vier Meter in jede Fahrrichtung auszuweiten – auf Kosten der Autofahrbahn. Diese werden in Zukunft sogar nur Busse benützen, Autos müssen auf eine Parallelstrasse ausweichen. Auf den Strecken will man zudem Wartungsstationen zum Aufpumpen von Reifen, Einhängen von Ketten und Auftankstationen für E-Bikes errichten.

Die Einwohner Kopenhagens legen bereits heute die Hälfte der Wege mit dem Velo zurück, ein Drittel pendelt so zur Arbeit. Insgesamt werden in der Stadt täglich 1,3 Millionen Kilometer geradelt. Als meist befahrener Weg gilt die Noerrebrogade. Er reicht von Vororten bis ins Stadtzentrum und wird täglich von 36'000 Velofahrern passiert.

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