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Kühler Charme und heisse Quellen

Island begeistert mit Fjorden und Gletschern, Stränden und Vulkanen. Die isländische Krone aber hat gegenüber dem Franken massiv an Wert verloren. Das macht den Besuch für Schweizer erschwinglich.

Jedem Dorf sein Freibad: Die Isländer baden fürs Leben gern und zu jeder Jahreszeit in Thermalwasser.
Jedem Dorf sein Freibad: Die Isländer baden fürs Leben gern und zu jeder Jahreszeit in Thermalwasser.
AFP
Ein Naturspektakel für sich: Gullfoss, der «goldene Wasserfall».
Ein Naturspektakel für sich: Gullfoss, der «goldene Wasserfall».
Doris Fanconi
Der Höchste: Die 200 Meter hohen Flanken des Glymur-Wasserfalls lassen sich erwandern.
Der Höchste: Die 200 Meter hohen Flanken des Glymur-Wasserfalls lassen sich erwandern.
Andreas Tille
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«Die neuen Häuser sind alle von 2007», witzelt der Fahrer Steinar Svensson auf dem Weg vom Flughafen Keflavik nach Reykjavik. Wir fahren an modernen Geschäfts- und Wohnblocks vorbei, die offensichtlich alle leer stehen. 2007, das war vor der grossen Finanzkrise, als Island faktisch bankrottging und vom Internationalen Währungsfonds mit Milliardenkrediten gestützt werden musste. Auf dem Inselstaat gibt es seither eine neue Zeitrechnung – die Zeit vor und nach der Finanzkrise, die im Oktober 2008 über das Land hereingebrochen ist. Die Isländer, von jeher an ein Leben auf Pump gewöhnt, mussten radikal umdenken. Die Kaufkraft ist gegenüber der Zeit vor der Krise um 30 Prozent gesunken.

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