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Liebeserklärung an die Terra d’Otranto

Wer Italien liebt, aber die Touristenmassen in der Toskana oder an der Amalfiküste nicht erträgt, dem sei der Absatz des Stiefels empfohlen: Auf nach Apulien!

Steinstadt Matera: Aus dem einstigen Schandfleck wurde ein Muss für alle Besucher der Region.
Steinstadt Matera: Aus dem einstigen Schandfleck wurde ein Muss für alle Besucher der Region.
Artur K. Vogel

Paolo Chiarelli gibt sich als einfacher Fischer: Am Morgen fährt er hinaus; am Abend kommt auf den Tisch, was er gefangen hat, zubereitet von seiner Frau Simona nach dem Gusto des Gastes. Man speist köstlich bei Paolo und Simona in Otranto, Vorspeisen, Artischocken, eingelegte Peperoni, lauwarme Tentakel vom Tintenfisch, rohe Meeresfrüchte mit Olivenöl, zum Hauptgang Tintenfisch aus dem Ofen, Fisch aus der Pfanne oder vom Grill, am Ende selbst gebackener Kuchen mit Süsswein. Paolos Lokal heisst «Agli Angeli Ribelli», was aus Dantes «Göttlicher Komödie» stammt, in der ein Kapitel «den guten Engeln und den rebellischen», also den gefallenen, gewidmet ist.

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