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Luxusuhren, Winterkleider und Kisten voller iPhones

Roland Widmer und seine 14 Angestellten leben vom Vergessen. Was Reisende und Pendler liegen lassen, verkaufen sie im Laden und Internet.

«Man glaubt nicht, was alles verloren geht»: Roland Widmer, Geschäftsleiter von Fundsachen.ch.

Ob Regenschirm, Rolex oder Smartphone – was bei den SBB, auf den Flughäfen Genf und Zürich oder im Postauto vergessen wird, macht Roland Widmer mit seinem Geschäft Fundsachenverkauf in Zürich-Wollishofen zu Geld. «Fundsachen, die niemand abholt und unter 50 Franken wert sind, erhalten wir nach einem Monat. Teurere nach drei Monaten», erklärt er.

Wegen dieser Wartefristen kommen in Widmers Geschäft jetzt grosse Mengen von Winterartikeln in den Verkauf. «Dank der Kälte haben wir sehr viele Kunden, die zu uns kommen.» Kleider sind aber nur ein Teil von Widmers Angebot. «Pro Monat erhalten wir um die 8000 Fundgegenstände.» Darunter gibt es neben viel Ramsch und Kleinkram auch Luxusartikel wie zum Beispiel Rolex-Uhren.

Kistenweise Smartphones

Smartphones hat Fundsachenverkauf gleich kistenweise im Angebot. «Im Moment treffen sehr viele iPhones und Samsung ein. Aber auch Nokia erhalten wir nach wie vor.» Die Fundsachen werden sortiert. Elektronische Artikel werden von spezialisierten Mitarbeitern überprüft. Sie löschen vor dem Verkauf die Festplatten.

Für jede Palette mit Fundgegenständen bezahlt Widmer einen Pauschalpreis. Zudem sind die Lieferanten am Umsatz beteiligt. Widmer bietet die Ware nicht nur im Laden an. Auch auf Ricardo, in seinem Onlineshop und auf Versteigerungen setzt er sie ab.

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