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Mein Freund, die Tomate

Die Urban-Gardening-Bewegung feiert ihren Siegeszug auch in der Schweiz. Wir wissen, weshalb Gemüse ein guter Ratgeber ist – und mehr Dreck glücklich macht.

«Im buchstäblich eigenen Gärtchen darf jeder selbst entscheiden»: Stadtgärtnerin.
«Im buchstäblich eigenen Gärtchen darf jeder selbst entscheiden»: Stadtgärtnerin.
Reuters

Das Paradies ist ein Garten. Die Kelten hatten den Apfelgarten Avalon und die Christen den Garten Eden. Der ökologisch bewusste Mensch von heute – die Stadt. Er gärtnert in einer Kooperative mit eigenen Feldern, in Hochbeeten auf Industriebrachen oder in einer Weinkiste auf dem Fensterbrett. Kein Platz zu klein, um nicht ein Garten zu sein. Die Urban-Gardening-Bewegung feiert ihren Siegeszug rund um den Globus. Die Gründe für den Erfolg sind vielfältig: Die einen suchen die Gesellschaft von Nachbarn, die anderen wollen die Stadt mitgestalten – und wieder andere haben die industriell hergestellten Lebensmittel und die globalisierten Strukturen der Agroindustrie satt. (Lesen Sie auch: «Wenn Geiz nicht mehr geil ist»)

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