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«Nach der Jagdprüfung fragten sie mich, wer das Tier ins Tal trägt»

Sie ist die erste Wildhüterin im Bündnerland. In ihrem Revier erlegt Pirmina Caminada Tiere, sammelt Pflanzen, bewirtet Gäste. Ein Besuch.

«Mein Wissen ist durch eine tiefe Liebe zur Natur entstanden»: Pirmina Caminada kennt in im Val Lumnezia jede Pflanze. Foto: Vera Hartmann
«Mein Wissen ist durch eine tiefe Liebe zur Natur entstanden»: Pirmina Caminada kennt in im Val Lumnezia jede Pflanze. Foto: Vera Hartmann

Die Wolken schieben sich an diesem Sommertag immer wieder vor die Sonne. Ein Spiel von Licht und Schatten. Nach Ilanz, der Stadt am Anfang der Surselva, ist die Strasse freier, die Bäume rechts und links sind dichter, das Licht wird weniger. Die Dörfer haben für Unterländer seltsam tönende Namen wie Pitasch, Vignogn oder Tersnaus. Immer weiter führt die Bündner Kantonsstrasse ins Tal – bis es sich plötzlich öffnet. Die Berge rechts und links rücken ein Stück weg und geben den Blick frei: aufs Val Lumnezia, das Tal des Lichts.

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