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So wird man erfolgreich wie Steve Jobs, Elon Musk oder Bill Gates

Sie war acht Jahre mit einem der erfolgreichsten Männer der Welt verheiratet, nun verrät sie, wie man selber zum Mogul wird: Justine, die Ex-Frau von Tesla-Chef Elon Musk.

Diesen Erfolg kann man nicht lernen: Elon Musk an einer «Vanity-Fair-Party». (Archivbild)
Diesen Erfolg kann man nicht lernen: Elon Musk an einer «Vanity-Fair-Party». (Archivbild)
Danny Moloshok, Reuters

Es gibt sie zuhauf: Ratgeber, wie man zum Erfolg kommt. Selten aber werden diese Bücher von richtig erfolgreichen Menschen geschrieben. Nun spricht aber Justine Musk – und sie beantwortet die Frage «Wie kann ich so grossartig wie Bill Gates, Steve Jobs, Elon Musk oder Richard Branson sein?». Und zwar auf der Frage-Antwort-Plattform «Quora».

Sei besessen. Sei besessen. Sei besessen.

Justine Musk

Justine Musk, das ist die Ex-Frau von Elon Musk, einem der wohl erfolgreichsten Erfinder der heutigen Zeit. Musk hat immerhin den Onlinebezahldienst Paypal erfunden, versucht mit Tesla den Automarkt zu revolutionieren und schiesst mit Space X Raketen ins Weltall. Okay, so erfolgreich wie ihr Ex-Ehemann ist Justine Musk nicht – immerhin hat sie aber ihre eigene Wikipedia-Seite und schrieb zwei Fantasyromane für junge Erwachsene. Das muss zumindest ein bisschen zählen. Justine Musk schreibt jedoch in ihrer Antwort an einen User auch nicht vom eigenen Erfolg, sondern von demjenigen ihres Ex-Gatten. Gleich zu Beginn schreibt sie: «Solche Ratschläge lesen die extrem Erfolgreichen vermutlich nicht.»

  • 1. Sei extrem

«Extremer Erfolg resultiert aus einer extremen Persönlichkeit», erklärt Justine Musk. Man müsse auch gar nicht so erfolgreich wie ihr Ex-Mann oder Richard Branson sein, um einen grossartigen Lebensstil pflegen zu können. «Die Chancen aufs Glücklichsein sind so höher.» Aber Glück sei sowieso gar nicht der Punkt. «Wenn du extrem bist, musst du sein, was du bist», schreibt Musk. «Freaks und Sonderlinge» seien sie, diese Grossen und Erfolgreichen, die sich irgendwie Überlebensstrategien hätten einfallen lassen müssen, um auf der Welt zu überstehen, und sich von Biografien von Alexander dem Grossen hätten inspirieren lassen.

Andere Leute halten sie für etwas wahnsinnig. Oft hätten sie ADS, seien Autisten oder litten an Dyslexie.

«Sei besessen. Sei besessen. Sei besessen», schreibt Musk schon fast mantraartig. Sei man nicht besessen, müsse man aufhören, das zu tun, was man gerade tue, und nach einer Obsession suchen. Man solle nach einem Problem suchen, zu dessen Lösungsfindung man «wild entschlossen» sei.

  • 2. Tu nicht, was andere tun

«Folge keinem bereits existierenden Pfad», erklärt die Ex des Unternehmensgenius. «Extremer Erfolg ist nicht wie normaler Erfolg. Was für andere funktionierte, wird wahrscheinlich nicht für dich funktionieren.» Also quasi der Rat, den uns schon Hesse mit «Siddhartha» gegeben hatte. «Tu etwas, weil es dich fasziniert, weil das Streben selbst dich begeistert», weil man sich so fühlen müsse, als ob man einfach etwas tun müsse. Nicht für den Erfolg, ganz ähnlich, wie es Bukowski in seinem Gedicht «So You Want to Be a Writer» bereits proklamiert hatte. Wer genial ist, ist es und wird es nicht. Wer extrem erfolgreich ist, hat das vermutlich nicht geplant und nie im Blickfeld gehabt.

Was man auch können muss: eigene Fehlleistungen neu ausrichten, sich so verkaufen, dass selbst das «spektakulärste, heldenhafteste Versagen» und «öffentliche Demütigung» am Ende doch positiv aussehen.

  • 3. Sei genial, brillant und habe Disziplin

Die bisherigen Persönlichkeitsanforderungen sind doch recht hoch, möchte man meinen. Dennoch kann man Teile davon ganz gut trainieren, so liest sich das Tippwerk von Justine Musk jedenfalls. Wer jetzt noch nicht abgeschreckt ist, wird es spätestens jetzt sein. Denn die schlechte Nachricht: Wer nicht genial, brillant, unfassbar diszipliniert ist und keine «übermenschliche Ausdauer und Energie» hat, dürfte geringe Chancen auf den nächsten grossen Coup haben. Ausserdem: «Stress aushalten, an dem andere zerbrechen würden» ist der nächste Tipp von Musk.

Etwas, das man noch selber in der Hand hat: «Wenn du keine gottgleichen Gene hast, bringe dich in die bestmögliche Form», denn ein gesunder Körper ist ausgesprochen wichtig, wenn man das Leben als Super(erfolg)reicher bewältigen will – mens sana in corpore sano, also.

  • Fazit

Am Schluss bleibt das ernüchternde Fazit: Wer die aufgezählten Voraussetzungen tatsächlich mitbringt, dem wird das schon selber aufgefallen sein. Und dazu braucht man keine Ratgeber.

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