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«Das möchte ich nicht mehr erleben»

In einem Monat startet Evelyne Binsack zu ihrem letzten Teil der Trilogie: Nach Erreichen des höchsten und des südlichsten Punktes der Erde wird sie am 21. Mai zum Nordpol aufbrechen.

«Ich bin nicht mehr bereit, derart an meine psychischen und physischen Grenzen zu gehen wie bei der Antarktis-Expedition», sagt Evelyne Binsack.
«Ich bin nicht mehr bereit, derart an meine psychischen und physischen Grenzen zu gehen wie bei der Antarktis-Expedition», sagt Evelyne Binsack.
Bruno Petroni
Auf Trainingstour bei den Fünffingerstöcken hoch über dem Sustenpass: Evelyne Binsack.
Auf Trainingstour bei den Fünffingerstöcken hoch über dem Sustenpass: Evelyne Binsack.
Bruno Petroni
Spektakuläre Abgründe: Höhenbergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner im schwindelerregenden Biwak am K2 im Jahr 2009.
Spektakuläre Abgründe: Höhenbergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner im schwindelerregenden Biwak am K2 im Jahr 2009.
zvg
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Sie sind gerade mit 15 Höhenmetern pro Minute vom Steingletscher auf die Fünffingerstöcke gesprintet. Sie scheinen für die Reise zum Nordpol fit zu sein.Evelyne Binsack: Nicht wirklich. Nach einer Magenvergiftung, die ich mir vor einem Monat in Nepal geholt habe, kuriere ich momentan gerade eine grobe Erkältung aus. Das ­Velo, mit welchem ich zu Beginn meiner Reise zum Nordkap radeln will, steht auch noch weitgehend ungetestet vor der Haustür, und auch sonst bin ich in Sachen Planung ziemlich im Verzug.

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