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Die Airline des 21. Jahrhunderts?

Viele Extras und keine Wartezeiten am Flughafen: Kreative Köpfe haben ein Konzept für eine Lowcost-Airline entworfen.

Hat für alle Probleme eine Lösung: Die imaginäre Airline soll sich vom Fluggesellschafts-Einheitsbrei unterscheiden.
Hat für alle Probleme eine Lösung: Die imaginäre Airline soll sich vom Fluggesellschafts-Einheitsbrei unterscheiden.
Teague

Man darf doch wohl mal ein bisschen träumen! Das dachten sich wohl auch die Designer der amerikanischen Agentur Teague in Seattle. Sie bauten sich kurzerhand ihre Lieblings-Fluggesellschaft zusammen. Gestatten – Poppi. So heisst die imaginäre neue Airline, welche für alle Probleme eine Lösung hat. Angefangen haben die Designer bei einem Branding, welches so schnell nicht austauschbar ist. Der Name Poppi(g) ist hier Programm …

Soziale Airline-App

Doch nicht nur beim Design haben sich die Macher von Poppi was ausgedacht. Denn schön aussehen ist ja nicht alles. Schon beim Buchen wären die Infos für den Vielflieger bereits hinterlegt. Mit wenigen Klicks wäre es auch möglich, zu sehen, wer auf dem Flug mitfliegt. Unkompliziert könnte so auch ein Platz zwischen zwei Passagieren getauscht werden.

Kein Handgepäck, keine Diskussionen

Um die Einstiegszeiten zu verkürzen, ist bei Poppi kein Handgepäck erlaubt. Lediglich ein kleiner persönlicher Gegenstand wie eine Handtasche oder eine Laptoptasche hätten in den Fächern in der Kabine Platz. Das spart Diskussionen und erlaubt ein erheblich schnelleres Boarding. Ganz nebenbei wirkt sich diese radikale Gepäckmethode auch auf den Komfort der Sitze aus.

Dafür wäre das eingecheckte Gepäck nicht mit verdeckten Kosten verbunden und inklusive. Mit einem Extraklick kann das Gepäck mit dieser Traumairline dann direkt ins Hotelzimmer geliefert werden. Die Wartezeiten bei der Gepäckausgabe wären somit ebenfalls passé. Um den ganzen Komfort abzurunden, ist das Gepäck bei Poppi mit einem RFID-Code versehen, damit man jederzeit nachverfolgen kann, wo der Koffer gerade ist und wann er im Hotelzimmer ankommt.

Mittelsitze werden attraktiv

Wer zurzeit bei einer Fluggesellschaft einen Mittelsitz gebucht hat, darf sich meist nur um die Armlehne streiten. Neu wären jedoch mit einem kleinen Geschenk eines Sponsors der Fluggesellschaft die Nachteile der unbeliebtesten Sitze ein wenig vergessen.

Grosses Kino!

Kleine Bildschirme und schlechte Qualität gehören bei Poppi ebenfalls nicht zur Serienausstattung. Stattdessen verwandelt sich die Kabine in der Nacht in ein Kleinkino. Wer den Film auswählt, haben die Designer in ihren Entwürfen aber leider nicht verraten.

Weitere spannende Themen aus der Welt der Airlines finden Sie auf Aerotelegraph.com. Aerotelegraph ist eine Medienagentur unabhängiger Aviatikjournalisten in Zürich.

(jf)

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