Erst ein Selfie, dann der Tempel

Dank Smartphone, Google Maps und Dolmetscher-App trauen sich immer mehr Touristen nach Japan, vor allem aus China und dem Rest Asiens. Doch auch im Westen wird das Land der aufgehenden Sonne immer beliebter.

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Unbeholfen trippelt eine junge Frau in Kimono und Zori die steile Gasse zum Kiyomizu-Tempel hoch. Offensichtlich ist sie die Zori, die traditionellen ­Zehensandalen, und die Enge des Kimonos nicht gewöhnt. Ihr Freund filmt sie mit einer kleinen ­Actionkamera auf einem Selfie-Stick. In der andern Hand hält er ein Smartphone, vor seinem Bauch baumelt eine dicke Nikon. Trotz Kälte schwitzt er. Tourismus ist anstrengend.

Das Paar kommt aus Shanghai. Sie seien zum ersten Mal in Japan, sagen sie. Vor dem Glockenturm fotografieren sie sich gegenseitig mit den Handys und schicken die Bilder über Wechat, das chinesische Facebook, sofort an ihre Freunde zu Hause.

Das grösste Kontingent an Touristen stellen mit 90 Prozent die Japaner.

Die Chinesin ist nicht die einzige Touristin, die im Kimono zum 1250 Jahre alten Kiyomizu-Tempel hochsteigt. Manche Männer tragen Hakama, den traditionellen Hosenrock, und einige sogar Geta, die alten japanischen Holzschuhe. An die Touristen werden neuerdings traditionelle japanische Kleider vermietet, sie sollen das Erlebnis der Zeitreise in die Vergangenheit vertiefen – zumindest machen sie die Selfies attraktiver. Hinaya, ein Laden am Fuss des Aufstiegs zum Kiyomizu, verkauft sogar gebrauchte Kimonos und Yukatas, deren leichtere Sommervariante. Die meisten ihrer Kunden seien Ausländer, sagt die Verkäuferin.

Kaum Augen für die tiefroten Ahornblätter

Das Smartphone scheint den Tourismus zu revolutionieren. Nicht nur als Kamera und Liveverbindung nach Hause, auch als Landkarte, Stadtplan, Reise- und Sprachführer, Wörterbuch, Reservations- und Ticketautomat. Und es hat auf jede Frage sofort eine Antwort. Im Kiyomizu-Tempel starren manche Touristen mehr auf ihre Displays, als dass sie den Tempelgarten mit den wunderschönen, grossen, tiefrot verfärbten Blättern des japanischen Ahorns bewundern, der zu dieser Jahreszeit die Umgebung der Weltkulturstätte in ein herbstliches Farbenmeer taucht.

Trotz der neuen Technik haben sich die Trampelpfade der Japan-Touristen wenig verändert. Vor 50 Jahren war Japan noch ein anderes Land, die Luft seiner Grossstädte fast so schlecht wie heute in Peking, der Verkehr chaotisch und stets verstopft. Im Vorfeld der Olympischen Spiele 1964 ­förderte die Regierung in Tokio jedoch ganz gezielt den Tourismus. Sie brauchte die Devisen der Ausländer. Und wie damals schwärmen auch heute fast alle vom prächtigen Kiyomizu-Tempel in Kyoto. Und fahren dann weiter zum Goldenen Tempel im Nordwesten der Stadt. Dieser Route, die auch der 1102 Seiten starke offizielle Führer der nationalen Tourismus­agentur von 1966 bereits empfahl, folgen die meisten Reisegruppen weiterhin. 54 Busse ­warten an diesem Morgen auf dem Parkplatz des Kiyomizu-Tempels, die Mehrheit auf Gruppen aus China.

Per App zur Dolmetscher-Hotline

52 Millionen Touristen besuchen Kyoto jährlich, zweieinhalbmal so viele wie Venedig. Und die Stadtbehörden möchten noch mehr. Um den Smartphone-tragenden Gästen die Orientierung zu erleichtern, wurden bereits mehr als 1000 WiFi-Hotspots eingerichtet. Die Nachbarpräfektur Shiga hat eine 24-Stunden-Dolmetscher-Hotline eingerichtet, sie kann per App erreicht werden und bietet Übersetzungen zwischen Japanisch einerseits und Chinesisch, Koreanisch, Thai und Englisch ­andererseits.

Obwohl die US-Luftwaffe Kyoto im Zweiten Weltkrieg – als beinahe einzige grössere japanische Stadt – von ihren Bomben verschonte, sind von der alten Kaiserstadt nur wenige historische Viertel erhalten. Der grösste Teil Kyotos wurde in den Boomjahren rücksichtslos «modernisiert». In einem einzigen Jahrzehnt ab Mitte der 70er-Jahre schleifte die Stadt 10'000 ihrer Machiya, der alten Stadthäuser aus Holz. Erst jüngst wird – vor allem für den Tourismus – darauf geachtet, die noch verbliebenen Machiya mit ihren Gassen zu erhalten. Oder eher zu rekonstruieren. Die Tempel und Schreine dagegen, von denen heute die meisten zwischen gesichtslosen Wohnhäusern stehen, wurden stets sorgsam gepflegt. Jedenfalls die berühmten. Dort drängeln sich inzwischen so viele Touristen, dass Uniformierte mit Trillerpfeife, Megafon und Lichtstab im Aufstieg zum Kiyomizu den Fussgängerverkehr regeln müssen. Dagegen verirren sich in die anderen, wenig attraktiven Viertel der Millionenstadt kaum Fremde.

Der japanische Premier Shinzo Abe hatte vor zwei Jahren erklärt, er wolle die Zahl der ausländischen Touristen bis 2020 von knapp 10 auf 20 Millionen jährlich anheben. Für einen guten Start ­entschied Tokio als Erstes, die einreisenden Airline- und Schiffscrews neu auch als Touristen ­mitzuzählen. Damit sahen die Zahlen erst einmal schon besser aus. Mehr als alle Massnahmen der Regierung haben freilich der schwache Yen, der wachsende Wohlstand in China, Visa-Erleichterungen für Chinesen und billigere Flüge aus dem Reich der Mitte die Tourismuswelle anschwellen lassen.

Perfekte Märchenwelt

Schon im Oktober zählte Japan 15 Millionen Einreisende für 2015, 80 Prozent von ihnen stammten aus Asien. Auch bei uns scheint Japan Mode zu sein. Die Zahl der Europäer hat dieses Jahr um 34 Prozent zugenommen: Neben Sushi, Manga, Murakami und einer geheimnisvollen, fremden und zugleich vertrauten Ästhetik bietet Japan eine Exotik ohne Schmutz, Bettler oder Seuchengefahr. Allerdings bilden die Touristen aus Europa, wie auch die Amerikaner, eine kleine Minderheit.

Das grösste Kontingent der Touristen in Japan aber sind mit 90 Prozent die eigenen Landsleute. Kyoto mit dem Kiyomizu gehört überdies zum Standardprogramm für Schulausflüge. Auch die meisten Japaner bewegen sich mit Smartphone von ­einer berühmten Sehenswürdigkeit zu andern. Anders als viele Europäer wollen Asiaten bei ihren Reisen nicht unbedingt in den Alltag anderer Länder eintauchen, sondern suchen eher den Urlaub vom Alltag. Ihre idealen Ferien führen in eine Märchenwelt. Das Tokyo Disneyland ist das beliebteste Reiseziel der Japaner, das perfekte Märchen. An zweiter Stelle folgen die Universal Studios in Osaka. Huis Ten Bosch unweit von Nagasaki ist eine «holländische» Stadt, perfekter «holländisch» und besser auf die Bedürfnisse japanischer Touristen abgestimmt als jede Stadt in den Niederlanden. In Huis Ten Bosch verkaufen fast alle Läden Souvenirs. Und das Beste ist, dass es keinen störenden Alltag gibt.

Tempel und Shinto-Schreine sind eigentlich umbaute Räume der Stille und Einkehr, viele Touristen besuchen sie jedoch als blosse Attraktion, wie Disneyland – amüsant anzusehen und obendrein berühmt. Für Besinnung haben die Reisenden sowieso keine Zeit. Die wäre im dichten, lauten Gedränge und Geschubse um die bekannten Tempel auch schwer möglich. Bei der Mehrheit der 1500 Tempel und Schreine von Kyoto, die nicht so berühmt sind, ist es dagegen still.

Permanenter Jahrmarkt

Wie bei Disneyland oder Huis Ten Bosch ist der ­Aufgang zum Kiyomizu gesäumt von Imbissen, Restaurants, Sake-Shops, Eisständen, Teehäusern und allen möglichen Souvenirläden. Marktschreier preisen dort ihre Ware an, wie in Japan üblich. Doch auch dieser Klamauk ist nicht neu. Die Japaner reisen seit mindestens drei Jahrhunderten zum Vergnügen. Das gemeine Volk pilgerte zu Fuss von Edo, wie Tokio hiess, zum Ise-Schrein, dem höchsten Heiligtum des Shintoismus, und nach Kyoto, aber auch zu vielen anderen Tempeln. Deren Umgebungen waren schon damals Jahrmärkte.

Das Smartphone mag unsere Leben revolutionieren, im Tourismus ist vieles jedoch gleich geblieben. Die Reiseführer sind jetzt E-Books oder Apps, aber die Routen sind noch dieselben, der Kommerz und der ganze dazugehörende touristische Zirkus waren am Kiyomizu immer schon da. Einiges ist ­sogar zurückgekehrt. Vor 100 Jahren liessen sich ­Japan-Reisende in einer Rikscha zu den Sehens­würdigkeiten ziehen. In den Nachkriegsjahren war es allerdings kaum mehr vorstellbar, dass ein Mensch wie ein Zugpferd andere Menschen zieht. Inzwischen gibt es in Kyoto wieder Rikschas, eine zusätzliche Touristenattraktion.

Trotz Smartphones sieht man in Kyoto noch viele Touristen mit einem gewöhnlichen Stadtplan, und sogar welche mit einem Buch-Reiseführer. Darunter auch solche, die mit ihrem neusten Smartphone fotografieren. Allerdings schleppen auch jene schwer, die keine Bücher mittragen: ­Anstelle der 1000 Seiten schweren Reiseführer ­belasten jetzt Wechselobjektive und externe Akkus ihre Taschen. Ein schönes Bild ist das beste Souvenir auch für die Facebook-Seite.

Wer in Japan ein Haus oder ein Restaurant sucht, hat es schwer. Denn japanische Adressen ­erschliessen sich keiner Logik, die Strassen haben keine Namen, die Nummern sind nur teilweise chronologisch. Ausser bei einigen Hauptverkehrsachsen, die damals von den US-Besatzern nach dem Zweiten Weltkrieg benannt wurden. Denn die Militärs hatten sich oft verirrt. Um sich dennoch in der Stadt zurechtzufinden und nicht mehr ständig an Tankstellen, auf Polizeiposten, in Läden und auf der Post nach dem Weg fragen zu müssen, popu­larisierten die Japaner in den 70er-Jahren das ­Faxgerät. Sie schickten sich damit gegenseitig Wegskizzen zu, bevor sie sich trafen. Offizielle ­Einladungen kommen noch heute mit einem Stadtplan­ausschnitt. Ist man privat eingeladen, was eher selten geschieht, holt der Gastgeber seine Gäste beim Bahnhof ab. Google Maps (oder Mapion), Navigations-Apps und Japans ausgezeichnete Onlinefahrpläne mit Live-Verspätungsupdates machen diese Höflichkeit jetzt überflüssig. Denn mit dem Smartphone erreicht man jedes Ziel pünktlich. Davon profitieren auch die Touristen, vor allem Individualreisende.

Die meisten Japan-Reisenden bewegen sich auf empfohlenen Pfaden, wenn sie Nippon das erste Mal besuchen. Auffallend ist dabei allerdings, dass sich die Geheimtipps schneller ändern als früher. Vor einiger Zeit war beispielsweise ein Ryokan, ein Reisegasthaus, in Ikebukuro bei Schweizer Einzelreisenden beliebt, dann plötzlich eine andere ­traditionelle Herberge. Das Internet hat das Reiseführerwesen demokratisiert, es ermächtigt jeden Touristen zum potenziellen Lonely-Planet-Experten. Die Reiseführer haben viel von ihrer Autorität eingebüsst. Heute stützen sich viele Touristen eher auf Blogs und soziale Medien. Wer schon länger über Japan schreibt, beobachtet auch, dass Reisende Schauplätze suchen, die er oder seine Kollegen in Reportagen vorgestellt haben.

Der Tsukiji-Fischmarkt wurde so zur Touristen­attraktion: Vor 15 Jahren mischte man sich bei den Auktionen noch unter die Broker, ohne dass sie einen beachtet oder man sie gestört hätte. Erst nach einigen grossen Reportagen kamen vermehrt Touristen; mit grossen Kameras, teilweise sogar mit Kinderwagen stolperten sie über die wertvollen, am Boden zur Versteigerung bereitliegenden blutigen Thunfischkörper. Bis der Markt die Touristen aussperrte. Dagegen wehrten sich Tokios Tourismusverwalter. Man einigte sich auf Kontingente, Zeitlimiten und Regeln für die Thunfischauktionen. Alle anderen früher ebenfalls zugänglichen Versteigerungen finden seither unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Wie so oft hat der Tourismus sich selber ein Bein gestellt. Im kommenden Herbst wird der Fischmarkt in neue Hallen umziehen, dort baut man eine hygienisch abgeriegelte Zuschauerplattform für Touristen.

Speed-Temple zieht Autofans an

Derzeit führen die Trampelpfade auch zum umstrittenen Yasukuni-Schrein, mit dem Japan seiner Gefallenen und auch seiner Kriegsverbrecher gedenkt. Ein attraktives Ziel von jungen Männern, vor allem aus England, ist die Autobahnraststätte Daikoku Futo auf einer künstlichen Insel in der Bucht von Tokio. Dort treffen sich in den Nächten auf Samstag und Sonntag die Autofans. Einst kamen sie mit fantasievoll umgebauten Kleinbussen, heute mit Sportwagen. Unter den Japanern hat dieser ­sogenannte Speed-Temple in den letzten Jahren viel Popularität eingebüsst, da die Polizei die Treffen eindämmt. Die Zahl der Touristen, angelockt von Berichten in den Onlinemedien, hat hingegen stetig zugenommen. Kappabashi, Tokios Einkaufs­strasse für den Küchenbedarf, oder Jimbocho, das Buchhandlungs- und Antiquariatsviertel, sind dagegen Attraktionen, die in der Blogosphäre bisher wenig Resonanz gefunden haben.

Die Chinesen, die dem Begriff Massentourismus neue Dimensionen geben, sind mit derzeit etwa ­einer halben Million Einreisen monatlich Japans grösste ausländische Touristengruppe. Vor einem Jahr kamen noch halb so viel. Vor allem aber sind sie die Gruppe, die pro Kopf am meisten Geld ausgibt: doppelt so viel wie die Taiwanesen und Hongkonger, die andere Gruppe, die viel Geld ausgibt. Heuer dürfte die Hälfte aller Einnahmen von ­Auslandstouristen aus den Taschen von Festland­chinesen stammen. «Sie erhalten Japans Kauf­häuser im Alleingang am Leben», notierte die ­Wirtschaftszeitung «Nikkei». Und fügte hinzu, der Tourismus werde für Japan bald so wichtig wie die Autoindustrie. Das Kaufinteresse der Chinesen ­beginnt lange vor ihrer Reise: Viele wissen, bevor sie in Tokio landen, welche Tasche von Louis Vuitton, welche Schuhe, welchen Reiskocher, welche Washlet-Toilettensitze, welche Kosmetik sie wo kaufen wollen. «Bakugai», die Kaufwut chinesischer Touristen, wurde diese Woche zum japanischen Wort des Jahres erkoren.

Komponierte Miniaturwelten

Es dunkelt früh zu dieser Jahreszeit. Der Spätherbst mit seinen bunten Blättern ist nach der Kirschblüte die zweite Touristenhochsaison in Kyoto. Die Japaner pilgern seit der Heian-Zeit vor 1200 Jahren zum sogenannten Momijigari, dem Rote-Blätter-Sehen. Der Kiyomizu schliesst die Tore, Mönche und Uniformierte geleiten die letzten Besucher in die klare Nacht. An den beiden Aufgängen zum Tempel ist das Gedränge noch dichter als am Vormittag, trotz Kälte bilden sich immer längere Schlangen. Kurz vor 18 Uhr gehen Lichter an, der Glockenturm, der Tempel und die verfärbten Laubbäume werden ­beleuchtet. Der Kiyomizu öffnet noch einmal: für ein geradezu surreales, cineastisches Spiel von Licht und Laub, Tempel und Technik, mit dem die Japaner ihre Naturverbundenheit feiern. Natur ­bedeutet hier nicht, Pflanzen sich selbst zu überlassen. Vielmehr perfektionieren Japans Tempelgärtner die Fauna, sie machen sie «natürlicher», als die Natur von sich aus je wäre. Japanische Gärten sind komponierte Miniaturwelten mit Wald und Wasserfall, Teichen und Felsen. Kein Blatt bleibt sich selbst überlassen. Nachts und beleuchtet ist das ein gefundenes Fressen für die Kameras der Nachtbesucher.

Wirtschaftliche Stagnation und das Smartphone haben diese geschlossene Welt geknackt.

Am Fuss des Otowa, des Berges, an dessen Hang der Kiyomizu steht, liegt Gion, das Zentrum der Geisha-Kultur. Das traditionelle Vergnügungs­viertel hat sich lange gegen ausländische Touristen abgeschottet. Seine Teehäuser und Ryotei, traditionelle Kneipen, hatten keine Wirtshausschilder, Fremde durften höchstens in Begleitung von Japanern hinein, zumeist wagte man gar keinen Versuch. Die Ryotei liessen sich selbst mit Geld nicht für Ausländer öffnen. Die Touristen mussten sich damit begnügen, auf den Gassen von Gion auf ­Geishas, die hier Meiko genannt werden, zu lauern, um sie beim Wechsel ins nächste Lokal zu fotografieren. Wurde doch einmal ein Geisha-Abend für Touristen organisiert, dann schickten die Geisha-Häuser ihre jüngsten Meikos, Anfängerinnen.

Zweieinhalb Jahrzehnte wirtschaftlicher Stagnation und das Smartphone haben diese geschlossene Welt geknackt, zumindest etwas. Heute gibt es in Gion zahlreiche Machiya, die zu Gästehäusern umgebaut worden sind. Die Ryotei sind angeschrieben, manche haben sogar eine Speisekarte vor der Tür. Einige wie das Karyo werben sogar mit ihrer Bereitschaft, auch Ausländer zu bedienen. Viele ­haben eine Website. Und so steht jetzt vor dem ­Mikuni ein amerikanisches Paar; er klickt sich auf ­seinem iPhone durch die Speisekarte und die ­Bewertungen auf der App Foodspotting.

(Erstellt: 04.12.2015, 23:46 Uhr)

In Zahlen

52'000'000

Jedes Jahr kommen insgesamt 52 Millionen Touristen nach Kyoto, zweieinhalb mal so viele wie nach Venedig. Sehenswürdigkeiten wie der buddhistische Tempel Kiyomizu sind besonders beliebt.

500'000

Die Chinesen haben dem Begriff Massentourismus eine neue Dimension gegeben. Derzeit sind sie mit einer halben Million Einreisen monatlich die grösste auslän­dische Touristengruppe in Japan.

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