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Stau und 30 Grad im Schatten

Das Pfingstwochenende bringt der ganzen Schweiz Sonnenschein und Hitze, trotzdem zieht es viele in den Süden. Das Resultat: Stundenlanges Warten vor dem Gotthard.

Am Pfingstsonntag wird es noch wärmer: Drei Männer geniessen die Sonne am Hafen Enge in Zürich. (7. Juni 2014)
Am Pfingstsonntag wird es noch wärmer: Drei Männer geniessen die Sonne am Hafen Enge in Zürich. (7. Juni 2014)
Keystone

Strahlend blauer Himmel und hochsommerliche Temperaturen: Pünktlich zu Pfingsten hat sich das Wetter in der Schweiz von seiner prächtigsten Seite gezeigt. Einige Regionen erlebten am Samstag den ersten Hitzetag des Sommers.

Trotz des sommerlichen Wetters in der Deutschschweiz zog es wie jedes Jahr tausende Pfingstausflügler in Richtung Süden. Viele machten sich am Samstag frühmorgens auf den Weg. Bereits ab fünf Uhr morgens staute sich der Verkehr vor dem Gotthard-Nordportal. Ihre Maximallänge erreichte die Blechlawine am Vormittag mit 13 Kilometern, was laut dem Verkehrsdienst viasuisse einer Wartezeit von über zwei Stunden entspricht. Gegen Mittag entspannte sich die Situation jedoch merklich. Am frühen Abend war die Durchfahrt wieder ungehindert möglich.

Angesichts des Staus vor dem Gotthard entschlossen sich offenbar einige Autofahrer, auf die San-Bernardino-Route auszuweichen. Auf der Autobahn A13 von Chur in Richtung San Bernardino kam es zu Staus. Wer weiter in den Süden wollte, musste sich bei der Ausreise nach Italien erneut gedulden.

33 Grad im Wallis

Immerhin: Wer im Stau stand und sich kurz die Füsse vertreten wollte, konnte dies bei hochsommerlichen Temperaturen tun. 30 Grad oder mehr erreichten die Temperaturen an verschiedenen Orten in der Deutschschweiz, wie Thomas Jordi von MeteoSchweiz auf Anfrage sagte. Der höchste Wert wurde mit fast 33 Grad im Zentralwallis in Sitten gemessen. Auch in Basel und Chur war es mit 31,8 Grad sommerlich heiss. In der Westschweiz und im Tessin war es mit Temperaturen zwischen 26 und 28 Grad etwas kühler.

Wer angesichts des schweisstreibenden Wetters einen Sprung ins Wasser wagen wollte, durfte kein «Gfröörli» sein - die Seen und Flüsse präsentierten sich noch frühsommerlich kühl. Vierwaldtstädtersee und der Neuenburgersee beispielsweise waren 16 Grad warm, wie es auf der Webseite von Schweiz Tourismus hiess. Zwei bis drei Grad mehr hatte das Wasser im Zürich- und im Murtensee.

In Bern bot die Aare mit lediglich 15 Grad hingegen nur für Hartgesottene eine Abkühlung. Immerhin 17 Grad warm war der Rhein bei Basel. Die Badis lockten vielerorts mit Wassertemperaturen um rund 20 Grad.

Es bleibt heiss

In den nächsten Tagen dürfte die Sonne das Wasser weiter aufheizen: Am Pfingstsonntag sowie am Pfingstmontag erwartet MeteoSchweiz in der Deutschschweiz Höchsttemperaturen von um die 32 Grad.

Gemäss SRF Meteo könnte der diesjährige Pfingstsonntag damit in die Wettergeschichte eingehen: In Basel beispielsweise wurde letztmals vor 70 Jahren am Pfingstsonntag ein Hitzetag verzeichnet. Allerdings findet Pfingsten dieses Jahr auch relativ spät im Jahr statt.

SDA/fko

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