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Stewardessen haben künftig die Hosen an

Die Menschenrechtskommission Südkoreas rügt die zweitgrösste Fluglinie des Landes. Sie muss die Rocktragepflicht für Flugbegleiterinnen abschaffen.

Nach Frisur-Code fällt nun auch die Rocktragepflicht: Flugbegleiterinnen von Asiana Airlines.
Nach Frisur-Code fällt nun auch die Rocktragepflicht: Flugbegleiterinnen von Asiana Airlines.
Asiana

Für die Experten der National Human Rights Commission of the Republic of Korea ist der Fall klar. «Wir kamen zum Schluss, dass der Arbeitgeber keine Kleidungsvorschriften erlassen kann, ohne die Rechte der Mitarbeiter zu verletzen», erklärten sie in ihrer Urteilsbegründung, die am 4. Februar veröffentlicht wurde.

Flugbegleiterinnen von Asiana Airlines müsse es daher erlaubt sein, Hosen zu tragen. Bislang mussten die weiblichen Mitglieder der Kabinenbesatzung der zweitgrössten Fluggesellschaft des Landes zwingend Röcke anziehen. Das entschied die Behörde, nachdem der Dachverband der Gewerkschaften vergangenen Juni eine Klage gegen Asiana eingereicht hatte.

Airline zeigt sich einsichtig

Asiana reagierte umgehend auf das Urteil. Man akzeptiere es und werde es umsetzen, so die Fluglinie. «Wir führen Hosen bei unserer nächsten Erneuerung der Uniform ein. Das braucht etwas Zeit, da wir Tausende von Angestellten beliefern müssen», erklärte eine Sprecherin gegenüber der Zeitung «The Korea Times». Bereits früher schaffte die Fluglinie die strengen Regeln ab, wonach weibliche Mitglieder der Kabinenbesatzung ihr Haar nur genau nach Vorschrift und keine Brillen tragen durften.

Asiana mit Basis in Incheon nahe Seoul betreibt eine Flotte von 79 Flugzeugen von Airbus und Boeing. Die zweitgrösste Fluggesellschaft Südkoreas fliegt 103 Destinationen in 28 Ländern an.

at/Aerotelegraph.com

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