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Das Plastik der Zukunft kommt aus Zürich

Der Zürcher Designer Beat Karrer hat einen kompostierbaren Werkstoff entwickelt, der ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.

Das Rohmaterial für Fluid Solids: Es besteht aus extrem feinen Holzfasern, Füllstoffen und einem Bindemittel. Je nach Wunsch lässt es sich unterschiedlich einfärben.
Das Rohmaterial für Fluid Solids: Es besteht aus extrem feinen Holzfasern, Füllstoffen und einem Bindemittel. Je nach Wunsch lässt es sich unterschiedlich einfärben.
Doris Fanconi
Beat Karrer in seiner Atelier-Werkstatt im Zürcher Kreis 4. Aus dem biologischen Werkstoff Fluid Solids lässt er unter anderem Kleiderbügel für die Modeindustrie fertigen.
Beat Karrer in seiner Atelier-Werkstatt im Zürcher Kreis 4. Aus dem biologischen Werkstoff Fluid Solids lässt er unter anderem Kleiderbügel für die Modeindustrie fertigen.
Doris Fanconi
Die fertigen Kleiderbügel in unterschiedlichen Farben. Sie werden bereits zu Tausenden hergestellt. Demnächst soll eine neue Generation von Schaufensterpuppen folgen.
Die fertigen Kleiderbügel in unterschiedlichen Farben. Sie werden bereits zu Tausenden hergestellt. Demnächst soll eine neue Generation von Schaufensterpuppen folgen.
Doris Fanconi
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Am Anfang stand die Kartoffel, damals in einem Workshop des Vitra Design ­Museums in Weil am Rhein. Beat Karrer und der Biochemiker Michael Kangas ­experimentierten 2008 spielerisch mit hausgemachtem Bioplastik, das unter anderem aus der Stärke geschälter Kartoffeln bestand. Das machte nicht nur viel Spass, sondern war die Geburt eines neuartigen, kompostierbaren Werkstoffs, der aus günstigen Abfallprodukten der Industrie und Landwirtschaft besteht.

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