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Lena, Ikone

Sex and The City war gestern - oder warum Schrilles out und Schlichtes in ist.

Als Lena Meyer-Landrut letzten Samstag antrat, um den Eurovision Song Contest zu gewinnen, trug sie ein schlichtes schwarzes Kleid, kurz über dem Knie endend, dazu schwarze, beinahe blickdichte Strümpfe, schwarze Pumps, fertig. Nichts da mit viel Haar, Bein oder Décolleté; eine frische junge Frau stand da, die – abgesehen vom dunkelroten Lippenstift – aussah wie im Alltag. Mit ihrer Natürlichkeit stellte sie all die Blondierten und Verkleideten, Gespritzten und Gepushten in den Schatten.

Wer immer für den Auftritt verantwortlich war, hat begriffen, was in der Luft liegt: Die Zeit des Künstlichen und Schrillen ist abgelaufen.

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