Typisch schweizerisch, oder doch nicht?

Die Rösti kommt aus der Schweiz, Café de Paris aus Paris. Denken wir. Aber ist das wirklich so? Zwölf Artikel zum Thema «Eingebürgert».

Unser tägliches Essen hat seinen Ursprung in weiter Ferne: So auch die Rösti. Foto: Keystone

Unser tägliches Essen hat seinen Ursprung in weiter Ferne: So auch die Rösti. Foto: Keystone

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Riz Casimir – was einmal maximal exotisch klang, ist heute so schweizerisch wie Rösti und Raclette und aus keinem Skilager in den Bergen wegzudenken. Doch auch wenn die gewagte Kombination aus Curry, Fleisch und Fruchtstücken tropisch anmutet, soll es in Wahrheit schon immer ein Schweizer Gericht gewesen sein. Gemäss den Angaben des Verlags Betty Bossi wurde das Reisgericht von der Restaurantkette Mövenpick erfunden, wo es seit 1952 auf der Menükarte steht. Wie übrigens auch das weniger beliebte Riz Colonial mit Fischfilets, Peperoni und Rosinen.

Es geht aber auch umgekehrt. Denn nur weil etwas nach langer Tradition klingt, ist es nicht automatisch «made in Switzerland». So etwa das Geranium, die Schweizer Blume. Sie schmückt Balkone von Rorschach bis Genf und gehört seit jeher zur urchigen Tradition des Landes. Glauben wir. Doch die Blume kommt ursprünglich aus Südafrika und wurde – von den meisten völlig unbemerkt – eingebürgert.


Umstandslos eingebürgert
Hübsch sieht es aus, fleissig produziert es Blüten: das Geranium. Die schweizerischste aller Blumen kommt aus Südafrika. Geschichte einer perfekten Integration. Ein Artikel aus der «Schweizer Familie».


«Eingebürgert» – so lautet auch das Thema der heutigen Spezialedition unserer Storyapp #12. Der 1. August wird darin als Anlass genommen, um mit solchen Falschannahmen aufzuräumen und um neue, überraschende Fakten zur Schweiz vorzustellen. Sie werden erfahren, warum ein einzelner Buchstabe manchmal eine Einbürgerung erschweren kann, welche Rolle die Auswanderung in der Geschichte der Schweiz spielte und woher Café de Paris tatsächlich kommt.


Die fünfte Schweiz
Die Auswanderung ist ein wesentlicher Teil der Geschichte der Schweiz. Und sie ist eine Geschichte von Enttäuschungen und Errungenschaften. Ein Artikel aus dem «Tages-Anzeiger».


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Erstellt: 01.08.2018, 12:23 Uhr

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