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Die grosse Schweizer Weinvielfalt

Unsere Winzer bauen über 200 verschiedene Rebsorten an. Neben einigen bekannten und beliebten Hauptrebsorten gibt es viele Spezialitäten, die den besonderen Charme der Schweizer Weine ausmachen.

In der Schweiz sind rund 15?000 Hektaren Land mit Reben bestockt. Drei Viertel aller Rebflächen liegen in der französischsprachigen Schweiz, allen voran in den Kantonen Wallis, Waadt, Genf und Neuenburg mit dem Drei-Seen-Land. Dazu kommen grössere Anbauflächen in den Kantonen Tessin und Zürich und kleinere in der restlichen deutschsprachigen Schweiz. Unsere einheimischen Winzer produzieren Jahr für Jahr durchschnittlich 1,1 Millionen Hektoliter Wein – etwas mehr roten als weissen. Die am meisten angebauten roten Rebsorten sind Pinot Noir (30 Prozent der Fläche), Gamay (11 Prozent) und Merlot (7 Prozent), die beliebtesten weissen Rebsorten sind Chasselas (29 Prozent), Müller-Thurgau (3 Prozent) sowie Chardonnay und Sylvaner (je 2 Prozent). Neben diesen Rebsorten, mit denen mehr als vier Fünftel der gesamten Schweizer Rebfläche bestockt sind, bauen unsere Winzer immer mehr Spezialitäten an. Dazu zählen die roten Cornalin, Gamaret, Humagne Rouge und Syrah oder die weisse Petite Arvine. Cornalin, Humagne Rouge und Petite Arvine sind sogenannte autochthone Sorten, also Trauben, die nur in einer bestimmten Region gedeihen und angebaut werden. Besonders im Wallis kultivieren die Winzer diese alten Rebsorten, die zum Teil schon seit den Zeiten der Römer hier wachsen.

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