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Wieso die Sprayer Lissabon lieben

Weltweit werden Häuser und Wände mit Tags oder Graffitis verunstaltet. Statt auf Repression zu setzen, macht man in Portugals Hauptstadt Lissabon aus der Not eine Kunst – mit erstaunlichen Resultaten.

Farbe statt Grautöne: So kann ein Parkhaus auch aussehen.
Farbe statt Grautöne: So kann ein Parkhaus auch aussehen.
Jonathan Spirig
Die Erbauer dieses Parkhauses haben die Wände mehreren namhaften Künstlern zur Verfügung gestellt.
Die Erbauer dieses Parkhauses haben die Wände mehreren namhaften Künstlern zur Verfügung gestellt.
Jonathan Spirig
Graffitikunst statt Schmiererei. Die Stadt Bern stellte 2012 mobile Wände für junge Sprayerinnen und Sprayer und ihre Graffiti auf. Beim Jugendzentrum New Graffiti in der Nähe des Wylerbads hat sie 20 mobile Stellwände errichtet.
Graffitikunst statt Schmiererei. Die Stadt Bern stellte 2012 mobile Wände für junge Sprayerinnen und Sprayer und ihre Graffiti auf. Beim Jugendzentrum New Graffiti in der Nähe des Wylerbads hat sie 20 mobile Stellwände errichtet.
Christian Pfander
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Verschmierte Wände, verkritzelte Stromkästen, Verkehrsschilder oder Telefonzellen: Illegal angebrachte Tags und Graffitis sind in vielen Städten eine Plage. Während man vielerorts auf Repression setzt und ertappte Sprayer hart bestraft, hat die portugiesische Hauptstadt Lissabon vor mittlerweile vier Jahren einen anderen Weg eingeschlagen: Die Stadt hat den Kontakt zu den Sprayern gesucht.

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