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Wildnis, Wasser, Wracks

Der Trans-Labrador-Highway ist etwas für starke Nerven. Auf 410 Kilometer Naturstrasse gibt es keine Tankstelle, keine Werkstatt, keine Ortschaft. Und keinen Handyempfang.

Der Abschnitt 510 des Trans-Labrador-Highways wurde vor drei Jahren fertiggebaut. Die Lehmstrasse setzt den Autos zu: Ohne Platten legt kaum eines die Strecke zurück. Fotos: Bernadette Calonego
Der Abschnitt 510 des Trans-Labrador-Highways wurde vor drei Jahren fertiggebaut. Die Lehmstrasse setzt den Autos zu: Ohne Platten legt kaum eines die Strecke zurück. Fotos: Bernadette Calonego
Bernadette Calonego
Der Reiz der Wildnis ist stärker als die Angst: Landschaft am Trans-Labrador-Highway.
Der Reiz der Wildnis ist stärker als die Angst: Landschaft am Trans-Labrador-Highway.
Bernadette Calonego
Freie Sicht für Autofahrer: Ein Pick-Up am Trans-Labrador-Highway.
Freie Sicht für Autofahrer: Ein Pick-Up am Trans-Labrador-Highway.
Bernadette Calonego
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Mina Hubbard hätte wahrscheinlich über meine Nervosität gelacht. Diese mutige Engländerin ist 1905 durch Labrador gepaddelt und getrekkt, eine fast menschenleere, undurchdringliche Wildnis im Osten Kanadas. Dort war ihr amerikanischer Mann zwei Jahre zuvor verhungert. Zuletzt hat er seinen Lederschuh gekocht. Abenteuerlich ist Labrador auch heute noch. Ein Gebiet, so gross wie Italien, mit nur knapp 30'000 Einwohnern und enormen Distanzen.

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