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Die Rückkehr der Mietskaserne

Städter mögen Altbauwohnungen in Blockrand-Quartieren. Doch seit 100 Jahren baut sie keiner mehr: Die Geschichte einer verpönten Stadtform und warum ihr in Zürich eine Renaissance bevorsteht.

Blockrand an Ecke Berta-/Zentralstrasse. Das Quartier rund um den Idaplatz wurde kurz vor 1900 gebaut. Wo früher Wiesen waren, entstand in wenigen Jahren ein neuer Stadtteil. Das Foto stammt aus dem Jahr 1925.
Blockrand an Ecke Berta-/Zentralstrasse. Das Quartier rund um den Idaplatz wurde kurz vor 1900 gebaut. Wo früher Wiesen waren, entstand in wenigen Jahren ein neuer Stadtteil. Das Foto stammt aus dem Jahr 1925.
Baugeschichtliches Archiv Zürich
Blockrand in Wiedikon an der Ecke Berta-/Zurlindenstrasse, erbaut in den Jahren 1897/98. Das Bild wurde um 1910 aufgenommen.
Blockrand in Wiedikon an der Ecke Berta-/Zurlindenstrasse, erbaut in den Jahren 1897/98. Das Bild wurde um 1910 aufgenommen.
Baugeschichtliches Archiv Zürich
Das Richti-Areal in Wallisellen. Mitten in der Agglomeration plante Vittorio Magnago Lampugnani mehrere neue Blockränder. Erste Mieter sind im Sommer eingezogen.
Das Richti-Areal in Wallisellen. Mitten in der Agglomeration plante Vittorio Magnago Lampugnani mehrere neue Blockränder. Erste Mieter sind im Sommer eingezogen.
Visualisierung PD
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Zürich ist eine Avocado-Stadt: Grüne Masse umgibt einen steinernen Kern. Im Zentrum schmiegen sich Häuser eng aneinander, in den Randquartieren halten sie Wiesen auf Distanz.

Daran hat das Wachstum der letzten 15 Jahre nichts geändert, wie ein Spaziergang durch die Neubaugebiete in Zürich-Nord vorführt. Die frischen Quartiere wirken leicht leblos, fast ländlich wegen der Rasenflächen, die alle Häuser einfassen. Stadtgefühl wie im Zentrum kommt hier kaum auf.

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