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Zürich ist vor allem beige. Und grau. Und weiss

Das Haus der Farbe hat in einem fünfjährigen Studienprojekt das Fassadenkolorit der Stadt Zürich recherchiert. Der Grundton ist beige, nur 12 Prozent der Bauten sind farbig. Am buntesten ist Leimbach.

Ulrike Hark
Die Farbtupfer sind Ausnahmen in der diskret erdfarbenen Stadt: die renovierten Altstadthäuser an der Augustinergasse.
Die Farbtupfer sind Ausnahmen in der diskret erdfarbenen Stadt: die renovierten Altstadthäuser an der Augustinergasse.
www.farbraumstadt.ch

Als Passant in Zürich merkt man: Die Fassaden der Neubauten sind farbiger, die Architekten und Bauherren greifen immer mutiger – wenn auch vielleicht nicht immer ganz treffsicher – in den Farbkessel. «Das trifft zu», sagt Stefanie Wettstein, Co-Leiterin des Hauses der Farbe, der Höheren Fachschule für Farbgestaltung in Oerlikon. «Die farbige Überbauung auf dem Röntgenareal neben den Gleisen hat vor einigen Jahren wie eine Initialzündung gewirkt.» Doch die neuen Farbtupfer ändern wenig am Grundkolorit der Stadt, denn das ist Beige, Grau und Weiss. Was sich unschwer auch mit blossem Auge feststellen lässt, hat das Haus der Farbe nun fein säuberlich recherchiert, kartiert und im mehrteiligen Kompendium «Farbraum Zürich» dokumentiert.

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