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Corona-Regeln an SchulenLehrer fordern einheitliche Maskenpflicht

Fertig mit Flickenteppich: Der Schweizer Lehrerinnen- und Lehrerverband möchte national gültige Schutzkonzepte an den Schulen. Kantonale Alleingänge soll es nicht mehr geben.

Schülerinnen und Schüler während der Eröffnungsfeier nach den Sommerferien am 17. August im Gymnasium Freudenberg in Zürich.
Schülerinnen und Schüler während der Eröffnungsfeier nach den Sommerferien am 17. August im Gymnasium Freudenberg in Zürich.
Foto: Alexandra Wey (Keystone)

Immer mehr Kantone verschärfen die Vorschriften an ihren Schulen, um Lehrkräfte und Jugendliche vor dem Coronavirus zu schützen. Bern zum Beispiel hat am Montag entschieden, dass neu an sämtlichen Schulen alle Erwachsenen jederzeit Maske tragen müssen – ebenso alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I. Andere Kantone, insbesondere in der Ost- und Innerschweiz, warten dagegen mit strengeren Regeln immer noch zu. Grundsätzlich sind die Unterschiede von Kanton zu Kanton beträchtlich.

Vielfalt ist unerfreulich

Aus Sicht der Lehrerschaft ist diese Vielfalt unerfreulich. Dagmar Rösler, Präsidentin des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz, schlägt nun national einheitliche Regeln vor. Konkret: eine Maskenpflicht für alle Erwachsenen, die sich auf dem Schulgelände aufhalten, also auch für die Lehrpersonen während des Unterrichts. Sowie eine Maskenpflicht für alle Schüler ab Oberstufe, ebenfalls auf dem Schulgelände. Rösler verweist auf die bestehende Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr ab 12 Jahren. Diese basiere ja schliesslich auf Empfehlungen von Fachleuten, so Rösler. «Es gibt keinen Grund, in der Schule anders zu handeln.» Dass die Regeln heute je nach Kanton variieren, hält Rösler in Anbetracht der steigenden Fallzahlen für «nicht mehr angebracht».

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