Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Stadtzürcher Finanzen in Corona-ZeitenSo kommt das negative Budget bei den Parteien an

Schlechte Nachrichten: Der Zürcher Stadtrat Daniel Leupi rechnet für das laufende Jahr mit einem negativen Rechnungsabschluss.

Erneut 365 Stellen mehr

Grundstücksgewinnsteuern sprudeln weiter

«Wachstum, Pandemie und Klimakrise als Herausforderungen»

Trotz Defizit: Kein Sparprogramm

«Die rot-grüne Party ist vorbei»

«Unsere Stadt kann und muss sich das leisten»

26 Kommentare
Sortieren nach:
    Peter P. Meier

    Tatsächlich ist die Lage schwierig zu beurteilen: Die Ausgabenseite kann die Stadt zwar beeinflussen, allerdings auch nur bedingt, weil der Grossteil der Kosten gebundene Ausgaben sind und von der Verwaltung nur marginal beeinflusst werden können. Selbst der Zuwachs der neuen Stellen im Schulamt fallen darunter, weil der Souverän an der Urne einem umfassenden Ausbau der schulischen Betreuung (mit grosser Mehrheit) und den Tagesschulen zugestimmt hat.

    Weit komplexer ist die Einnahmenseite für die Stadt abzuschätzen. Die Auswirkungen und die damit verbundenen Unsicherheiten der Corona-Pandemie ist sicher noch länger zu spüren, zumindest fiskalisch. Noch mehr Unsicherheiten gibt es bei den Auswirkungen der Unternehmenssteuer-Reform für die Gemeinden. Der Kanton hat hier die Vorgaben gemacht und das Volk hat zugestimmt. Ob die vom Kanton erstellten Prognosen zutreffen, werden wir sehen. Bekanntlich kocht dieser auch nur mit Wasser, wie letzhin die Erwartungsrechnung für 2021 gezeigt hat.

    Im übrigen machen die Steuererträge in der Stadt „nur“ rund einen Drittel der Einnahmen aus. Der andere Teil verteilt sich in etwa gleichen Teilen auf (verursachergerechte ) Gebühren sowie auf Ausgleichszahlungen und Finanzerträge wie z.B. Beteiligungen am Flughafen Zürich, die in Vergangheiten so jährlich zwischen 100 - 200 Mio in die Stadtkasse gespült haben. Auch das ist eine Auswirkung der Pandemie.