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Gastkommentar zum Filmgesetz«Lex Netflix» – ein Sub­ventions­monster

Viel Geld für den Schweizer Film. Schauspieler Joel Basman als Motti auf dem Set von «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse».

Das Manna aus dem Ausland trübt den klaren Blick.

Bei so viel Widersprüchen ist es weise, dass sich die Kommission mehr Zeit für die vertiefte Behandlung der Materie nimmt.

18 Kommentare
    Jacob Berger

    Es ist schon ironisch, dass sich der Multi-Millionärskonzern CH Media als kleiner Privatladen präsentiert, der aufgrund eines ungerechten Gesetzes gezwungen ist, das böse, subventions- und steuerhungrige Schweizer Staatskino zu subventionieren!

    Die "Lex Netflix" ist weder eine Subvention noch eine Steuer.

    Es ist eine "Spielregel": Wenn du auf dem nationalen audiovisuellen Territorium spielst und wenn du durch die Ausstrahlung amerikanischer, englischer, deutscher, französischer Filme und Serien Gewinne erzielst, dann hast du die einfache Pflicht, dich an der Erhaltung dieses Territoriums zu beteiligen, indem du (das Wort ist wichtig, es ist eine Investitionspflicht!) 4% deines Umsatzes investieren.

    CH Media will die Gewinne, aber nicht die damit verbundene Verantwortung.

    Schade, sie könnten wahrscheinlich zu einer reicheren und vielfältigeren audiovisuellen Schweizer Umgebung beitragen, wenn sie nicht so besessen vom kurzfristigen Fortschritt wären!