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Reportage aus dem Tessin«Liebe Deutschschweizer, bereitet euch vor. Bitte!»

Im Tessin zeigt sich nun, was uns nördlich des Gotthards noch blüht. Aber auch, wie die Ansteckungswelle gemeistert werden kann. Ein Besuch in den beiden Spitälern von Locarno und Lugano, die als erste in der Schweiz zu Corona-Stationen umgebaut wurden.

Yann Cherix
Mariapia Pollizzi leitet den Pflegedienst auf der Intensivstation der Klinik Moncucco in Lugano. Vor 25 Tagen hatte sie zuletzt frei.
Mariapia Pollizzi leitet den Pflegedienst auf der Intensivstation der Klinik Moncucco in Lugano. Vor 25 Tagen hatte sie zuletzt frei.
Fotos: Valeriano di Domenico

Geatmet wird zu einem schläfrigen Dreiklang. Ständig ertönt das Signal und versichert dem umherwuselnden Pflegepersonal, dass die Beatmungsgeräte in Betrieb sind. Ohne diese Maschinen kein Leben. Sie liefern Luft für Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind und nun hier in der Carità, dem Spital von Locarno, liegen. Im künstlichen Koma. 24 Stunden am Tag unter Beobachtung. Viele werden niemals wieder aufwachen. In Italien sprechen sie von drei Vierteln. Gestorben wird alleine. Denn die Angehörigen, sie dürfen in diese Sonderzonen nicht hinein. Ansteckungsgefahr.

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