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Kolumne Max KüngLiebe Leserin, lieber Leser

Unser Kolumnist schrieb vier Jahre lang öffentliche Briefe an Menschen, die er liebte, bewunderte, die ihn nervten, und einmal schrieb er sogar an eine Rennradschaltung. Dies ist sein Abschiedsbrief.

Illustration: Satoshi Hashimoto

Das wars. Dies ist der letzte Brief, den ich an dieser Stelle schreibe. In den vergangenen vier Jahren waren es gut und gerne zweihundert Stück, die ich versandt habe: an bekannte Politiker, an den mir gänzlich unbekannten Glöckner der Kirche in der Nachbarschaft, an längst Verstorbene wie Antonio Vivaldi, immer wieder auch an meinen Kumpel Klumpen, einmal sogar an eine Rennradschaltung. Manchmal schrieb jemand zurück; selten zwar, aber es kam vor. Und schon war der nächste Brief unterwegs. Gründe, sie zu schreiben, gab es genügend.

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