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Klotens Topskorer Robin Figren«Look good, feel good, play good»

17 Goals in 17 Partien sind die überragende Marke des Schweden. Spielt er in der falschen Liga Eishockey?

Der Mann mit Torinstinkt und Bart: Robin Figren vom EHC Kloten.
Der Mann mit Torinstinkt und Bart: Robin Figren vom EHC Kloten.
 Foto: Leo Wyden

Robin Figren holte aus, das Zuspiel kam – und wieder einmal landete die Scheibe im Tor, bevor der Goalie nur eine Reaktion zeigen konnte. «Es hat mich geärgert, dass wir in doppelter Überzahl nicht getroffen haben, da musste einfach noch was kommen.» Was kam, war am Dienstag das 6:0 gegen Winterthur, Figrens zweites Goal des Abends und sein bereits 17. in der Saison. In 17 Partien für den EHC Kloten in der Swiss League. Keiner hat öfter getroffen. Ajoies Jonathan Hazen ist mit 13 Goals in 13 Partien ähnlich unterwegs.

Hazen und sein Ajoie-Partner Philip-Michael Devos spielten nie an einer Junioren-WM. Figren aber holte mit Schwedens U-20 beim Turnier 2007/08 die Silbermedaille, er war mit fünf Toren und zwei Assists bester Skorer seines Teams. Als in der Schweiz noch niemand etwas von einem Airhook-Goal wusste (das erste im Lande erzielte Thomas Déruns 2010), produzierte Figren am 29. Dezember 2007 bereits einen solchen Treffer. Hinter dem Tor lädt der Schütze die Scheibe auf die Schaufel, hebt das Gerät an und «versorgt» den Puck in einer der hohen Ecken des Goals.

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