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Jihadisten-Netzwerk im TessinLugano ist zum Islamisten-Hotspot geworden

Im Tessin bildete sich ein Netzwerk von berüchtigten Jihadisten, in das sogar eine Sicherheitsfirma verwickelt war – bis die Polizei zuschlug.

Die Idylle trügt: Lugano hat sich zum Zentrum der Tessiner Jihadistenszene entwickelt.
Die Idylle trügt: Lugano hat sich zum Zentrum der Tessiner Jihadistenszene entwickelt.
Foto: Karl Mathis (Keystone)

Wenn nördlich des Gotthards über radikale Islamisten in der Schweiz berichtet wird, stehen meist Winterthur oder Radikale vom Genfersee im Fokus. Allerdings hat sich in den vergangenen Jahren auch im Tessin eine jihadistisch geprägte Szene entwickelt. Lugano, wo es am Dienstag zu einer Messerattacke durch eine zum Islam konvertierte Tessinerin kam, war ihr Zentrum.

Das berüchtigte Netzwerk reichte bis nach Norditalien. Der Schweizer Teil wurde Anfang 2017 in einer Grossaktion mit rund 100 Polizisten zerschlagen. Zwei Fixpunkte waren die Moschee im Luganeser Stadtteil Viganello gewesen und die inzwischen bankrotte Sicherheitsfirma Argo1, bei der mehrere Radikalisierte arbeiteten. Einer von ihnen, Ümit Y. aus Lugano, versuchte, andere Muslime für den Jihad in Syrien zu rekrutieren.

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