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Neue Erkenntnisse in alter StreitfrageMacht Musik wirklich schlau?

Musikunterricht verhilft wahrscheinlich nicht zu besseren Mathematiknoten. Aber wäre das so schlimm?

Widerlegter «Mozart-Effekt» wird trotzdem dauernd zitiert

Musikerziehung hat gemäss der Übersichtsstudie keinen positiven Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten und die schulischen Leistungen von Kindern.

Effekte zeigen sich nur in kleinen Studien ohne Kontrollgruppe

«Durch Flötenunterricht wird niemand besser darin, Differenzialgleichungen zu lösen, doch darum geht es auch gar nicht.»

Neuropsychologe Lutz Jäncke von der Universität Zürich

Ein Vorteil von Musikunterricht bleibt dennoch

«Musiktraining kann für Kinder von Vorteil sein, beispielsweise durch Verbesserung der sozialen Fähigkeiten oder des Selbstwertgefühls.»

Fernand Gobet, Kognitionswissenschaftler von der London School of Economics and Political Science

Aufmerksamkeit, Selbstkontrolle und Disziplin

4 Kommentare
    markus schweizer

    Wie oben von Herrn Jäncke auch schon angesprochen, geht es beim Musikmachen um EINE der Möglichkeiten, seine Kognition und Steuerungsfähigkeiten (Kontrolle ist zu eng gefasst) als Kind, als Erwachsener zu UEBEN! Um das Einrosten zu hemmen, die Lebendigkeit auch in diesen Bereichen der körperlichen-mentalen-abstrakten Dimensionen von Anfang und im Laufe des Lebens zu fördern!

    Es geht auch um Zu-Friedenheit, Wohlgefühl, seine Kraft zu hören, in den Vibrationen zu spüren (am meisten wohl beim Singen/Tönen mit der Stimme) und das Leben derart erweitert mit anderen Menschen teilen zu können!

    Und da ist Musik hören, noch mehr Musik machen, sehr hilfreich!