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Rassismus in FrankreichMacron will das Vermächtnis der Schwarzen sichtbar machen

Er will sich der kritischen Aufarbeitung der Geschichte seines Landes stellen: Der französische Präsident Emmanuel Macron.

«Die Republik wird keine Statuen stürzen»

Ein Urteil, das der Präsident nie wieder fällte

Eine 201 Seiten dicke Broschüre für die Gemeinden

Nicht weit weg von «Black Lives Matter»

7 Kommentare
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    Peter Colberg

    Meine Grossmutter pflegte immer zu sagen, dass man die Vergangenheit nur wirklich aus der Perspektive eines ehemaligen Zeitgeists beurteilen kann d.h. dass die vor Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten geltenden Massstäbe, die heute aus politisch korrekten Beweggründen verpönt werden, viele der damaligen Abläufe logisch erklären. Was jedoch bei dieser ganzen Kontroverse kaum erwähnt wird, ist dass die Sklaverei in Afrika schon seit Jahrtausenden gang und gäbe ist, und nicht eine Erfindung der europäischen Kolonialisten, die diese unmenschliche Praxis jedoch auch zu ihren Gunsten verwendet haben - zumindest bis diese in diversen Ländern Europas und den USA verboten wurde. In vieler Hinsicht ist das ganze Theater in Richtung Veränderung unserer gemeinsamen Geschichte, infolge von brutalen Handlungen der US Polizei gegenüber eines Schwarzamerikanischen Verbrechers (Falschgeld!) masslos übertrieben. Wie weit wollen wir denn gehen bei der Umbenennung von Strassen, und dem Entfernen von Symbolen (Statuen) aus einer anderen Zeit, als diese mehrheitlich respektiert wurden? Es ist ja fast als sollten wir bald alle vor allen, die uns in der Gunst der politisch korrekten Stunde als Rassisten betrachten, auf die Knie gehen und um Vergebung bitten: dazu bin ich als Europäer nicht bereit, und bin eher der Meinung, dass die Geschichte unverändert bleiben muss; was Macron da vor hat, ist definitiv das falsche Signal.