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Analyse zur TourismuskriseMallorca versinkt in Trostlosigkeit

Kaum ein Ort in Europa spürt die Corona-Krise so stark wie die Baleareninsel. «Klasse statt Masse» heisst der Ausweg in eine bessere Zukunft.

Die wenigen Touristen über Ostern reichen nicht, um das Geschäft zum Florieren zu bringen: Feriengast in Palma de Mallorca (29. März 2021).
Die wenigen Touristen über Ostern reichen nicht, um das Geschäft zum Florieren zu bringen: Feriengast in Palma de Mallorca (29. März 2021).
Foto: Jaime Reina (AFP)

Mallorca ist trostlos. Daran ändern auch die paar Tausend deutschen Feriengäste nichts, die ihre Osterferien auf der spanischen Insel verbringen. Die Ferienorte Cala Ratjada, Port d'Alcúdia und Can Picafort gleichen Geisterstädten. Sogar am Ballermann sind fast alle Lokale verrammelt, nur elf Prozent der Hotels haben hier geöffnet. SOS Turismo, SOS Restaurantes, SOS Hoteles – die weissen Banner hängen an Fassaden und aus Fenstern, hinter denen kein Licht brennt. Kaum ein Ort in Europa spürt die Folgen der Corona-Pandemie mit solcher Härte wie Mallorca.

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