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Samstagsgespräch mit Basler Kantonsarzt«Manche haben solche Angst, dass sie sich nicht mehr vor die Tür trauen»

Nach einem Jahr Pandemie kommen viele Leute an ihre Grenzen, ihre Reserven sind aufgebraucht. Das müssten Bundesrat und Kantone berücksichtigen, wenn sie die nächsten Schritte beschlössen, fordert der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen.

«Der Bundesrat soll der Bevölkerung Mut machen und sagen: Es wird besser»: Thomas Steffen auf dem Dach des Gesundheitsdepartements in Basel.
«Der Bundesrat soll der Bevölkerung Mut machen und sagen: Es wird besser»: Thomas Steffen auf dem Dach des Gesundheitsdepartements in Basel.
Foto: Lucia Hunziker

Am Mittwoch stellte der Bundesrat erste vorsichtige Lockerungen in Aussicht. Aber schon heute ist klar: Es wird lange dauern, bis wir uns wieder frei bewegen können. Was halten wir noch aus?

Viele Leute kommen heute stark an ihre Grenzen und fragen sich, ob wir je wieder aus dieser Pandemie herausfinden. Sie dauert bereits ein Jahr, und die Reserven vieler Menschen sind aufgebraucht – sowohl finanziell wie auch psychisch. Etliche schaffen es kaum noch, das alles zu verarbeiten. Das müssen Bundesrat und Kantone berücksichtigen, wenn sie die nächsten Schritte beschliessen.

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