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Kinderwunsch im Ausland erfüllt«Wir versuchen, nicht daran zu denken, wie ungerecht es eigentlich ist»

Die Schweiz regelt die Fortpflanzungsmedizin restriktiv. Hunderte Kinder kommen pro Jahr dank Behandlungen vorab in Spanien zur Welt – trotz grosser Risiken. Zwei Frauen erzählen.

Ihn gibt es nur, weil seine beiden Mütter viel Ausdauer bewiesen haben: Manoa mit Florine Némitz (links) und Magali Chirizzi.
Ihn gibt es nur, weil seine beiden Mütter viel Ausdauer bewiesen haben: Manoa mit Florine Némitz (links) und Magali Chirizzi.
Foto: Beat Mathys

Manoa würde jetzt nicht mit Holzfrüchten spielen. Er würde nicht mit seinem fröhlichen Geplapper das Wohnzimmer füllen und keinen Espresso im hölzernen Tässchen anbieten.

Hätten sich seine Mütter nur nach Schweizer Gesetzen ausgerichtet, wäre Manoa gar nicht erst geboren worden.

Der Ausdauer seiner Mütter ist es zu verdanken, dass Manoa vor zwei Jahren trotzdem auf die Welt gekommen ist. Für ihr Familienglück haben Florine Némitz und Magali Chirizzi aus Biel einen Hindernislauf auf sich genommen, der vor vier Jahren begann und noch immer nicht zu Ende ist.

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