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Analyse zum Rücktritt im UnispitalMartin Waser ist an der Aufgabe gescheitert

Der Spitalratspräsident tritt nach einer Reihe von Skandalen zurück. Es ist Zeit, das Unispital einfacher zu organisieren.

Sieben Jahre sind genug: Martin Waser verlässt das Universitätsspital im Sommer 2021.
Sieben Jahre sind genug: Martin Waser verlässt das Universitätsspital im Sommer 2021.
Foto: Anna-Tia Buss 

Die Angst um seine Gesundheit hat Martin Waser zum vorzeitigen Rücktritt bewogen. Er hat sich gefragt, ob er diesen Job noch weitere zweieinhalb Jahre schafft (lesen Sie hier das Interview dazu). Und er ist zum Schluss gekommen, dass die Belastung zu gross ist. Mitte 2021 hört er auf.

In den vergangenen Monaten war Waser als oberster Chef des Unispitals gefordert wie noch nie. Teilweise im Wochentakt berichteten die Medien über Missstände im Spital. Über den Gynäkologie-Chefarzt, der horrend hohe Arzthonorare in Rechnung stellte. Über den Kieferchirurgie-Chef, der Patienten aus dem Spital in seine Privatpraxis umlenkte. Und immer wieder über den Herzchirurgie-Chef Francesco Maisano, dem multiples Fehlverhalten vorgeworfen wird. Von allen drei Chefärzten hat sich das Spital inzwischen getrennt.

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