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Mamablog: Elterliche WahrnehmungMein Baby, das Genie

Sie auch? Nicht repräsentative Umfragen zeigen, dass 98 Prozent aller Eltern glauben, ihr Baby sei hochbegabt.

Offensichtlich unterfordert

Geringes Schlafbedürfnis

Ein Abendkleid für die Nobelpreis-Verleihung

40 Kommentare
    Paolo Martinoni

    Die meisten von uns haben, denke ich, ihre "Begabungen" und ihre "Behinderungen" oder, um eine weniger problematische, aber auch weniger genaue Terminologie zu verwenden, ihre Fähigkeiten und ihre Unzulänglichkeiten, die bisweilen auffallen und bisweilen gar nicht: Eine motorische "Behinderung" etwa fällt relativ früh auf und dürfte ein grosses Problem darstellen, weil man sich ja bewegen will und muss, eine soziale manifestiert sich meist später, aber bestimmt, sofern man nicht als Eremit lebt, und kann daher genauso problematisch sein wie eine motorische, eine mathematische hingegen könnte unbemerkt bleiben oder fast, weil ein Leben trotzdem (bestens) gelingen kann. Und es gibt auch Menschen, deren Begabungen nie entdeckt werden oder aber nur durch Zufall - man denke dabei an die Schachnovelle von Stefan Zweig, deren Hauptfigur nichts vermochte ausser dem Schachspielen.