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Kolumne von Milo RauMeine 3 Unterhaltungstipps

«Vermutlich erreiche ich hier den Tiefpunkt meiner Feiertags-Tipps»: Milo Rau empfiehlt die amerikanische TV-Serie «King of Queens» mit Kevin James und Leah Remini.

Literatur:

Eigentlich vereint der Mythos Mozart alles, was ich ablehne.

Musik:

Serie:

2 Kommentare
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    Ralf Schrader

    Im abgelaufenen Jahr, welches für Künstler gewisse Hemmnisse bereithielt, sind mehr Kunstwerke geschaffen worden, als die Welt in 10 Jahre aufmerksamer Kenntnisnahme verarbeiten könnte. Alle anderen Jahre haben Kunst für 50 Jahre Rezeption produziert.

    Da ist jede Auswahl sehr speziell, diese ist es besonders. Das Buch der Frau Glück wird von allen gekauft, die Bücher von Nobelpreisträgern sammeln (ohne die zu lesen). Lesen kann man es aus verschiedenen Gründen nicht. Der wichtigste Grund ist, es beschreibt eine lebende Person. So etwas macht man nicht, weder (be-)schreiben noch lesen.

    Der Barock- Punker Mozart hat gelegentlich mehr als Popmusik geschrieben, viel ist es nicht und oben ist wohl alles genannt, was man von dem noch hören kann. Schaltet man zu beliebiger Zeit im Radio Swiss Classic an, beträgt die Wahrscheinlichkeit 30%, eine poppige Mozart- Komposition zu hören. Deshalb ist auch dieser Sender nicht und damit keiner der SRG- Palette mehr hörbar. Er bewirtschaftet aus dem Meer der Musik nur wenige und immer die gleichen Tropfen.

    Mein Tipp für eine Kultur, die Depression so sehr liebt, dass viele meine, eine zu haben. Gustav Mahlers 9. Sinfonie und das Buch dazu 'Der letzte Satz' von Robert Seethaler. Dann weiss man, wie Depression sich anfühlt und man selbst, wie 99% aller lebenden Menschen, keine hat.