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Sechseläuten virtuellMit dieser App hat man das Sechseläuten selbst in der Hand

Eine digitale Schnitzeljagd zum Sechseläuten vermittelt Wissenswertes und Witziges entlang der Umzugsroute. Doch die Zünfter rümpfen die Nase.

Mit dem Smartphone über den Münsterhof: Die App gibt Hinweise, welchen «zünftigen» Ort man als Nächstes aufsuchen muss.
Mit dem Smartphone über den Münsterhof: Die App gibt Hinweise, welchen «zünftigen» Ort man als Nächstes aufsuchen muss.
Foto: Anna Six

Flaggen wehen über der Bahnhofstrasse, ein Riesenrad dreht am Bürkliplatz: Die Stadt wäre bereit fürs Sechseläuten. Wäre – denn das grosse Fest, mit dem Zürich den Winter vertreibt, findet dieses Jahr wegen der Pandemie nicht statt.

Auch 1941 mussten die Zünfte aufs Sechseläuten verzichten, damals wegen des Kriegs. Und 1923 brannte kein Böögg, weil es zu stark regnete. Ein Malheur passierte 1944: Der Böögg stürzte in den See. Das veranlasste die Satirezeitschrift «Nebelspalter» zu folgenden Zeilen: «Ja, die Zeit ist aus den Fugen / und die Menschheit Gott entloffen / und der Züri-Böögg – o Jammer! – / statt zu brennen, ist versoffen.»

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