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Sammlung Ruth und Peter HerzogMit Fotos durch den Alltag und die Weltgeschichte

Die Ausstellung «The Incredible World of Photography» im Kunstmuseum Basel rollt die Geschichte der Fotografie von ihren Anfängen bis in die 1970er-Jahre auf.

Unbekannt, Badende (Coney Island), 1950–1960, handkolorierter Silbergelatineabzug.
Unbekannt, Badende (Coney Island), 1950–1960, handkolorierter Silbergelatineabzug.
© as a collection by Jacques Herzog und Pierre de Meuron Kabinett, Basel. All rights reserved / Pro Litteris, Zürich

«Belichtungszeit» nennt sich der gross angelegte Versuch des Kunstmuseums Basel, Alltagsfotografie museumstauglich zu machen. «Vernacular Photography» heisse diese Bildproduktion im angelsächsischen Raum, wie Direktor Josef Helfenstein in seinem Katalogvorwort erklärt. Es geht dabei nicht um Kunstfotografie, sondern um Bilder, die von Amateuren geschossen wurden, sei es für ihre Familienalben, sei es als Erinnerung an ihre Ferien, sei es, um wissenschaftliche Ergebnisse oder auch den industriellen Fortschritt der Zeit zu dokumentieren.

Helfenstein geht es bei dieser Ausstellung nicht nur um eine erste prominente Präsentation der immensen Fotosammlung von Ruth und Peter Herzog, er will damit auch den Grundstein legen für ein eigenes Fotodepartement am Kunstmuseum Basel. Denn mit der Zusammenstellung, die nicht weniger als 500’000 Fotos umfasst und 2015 in den Besitz der Kulturstiftung von Jacques Herzog und Pierre de Meuron gelangte, steht dem Basler Museum eine der weltweit umfassendsten Sammlungen dieser Art zur Verfügung.

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