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Behandlung von KrebspatientenMit nützlicher Krebsforschung fast ruiniert

Schweizer Krebs-Mediziner arbeiten an wichtigen Erkenntnissen für die Behandlung ihrer Patienten. Doch sie haben finanzielle Fragen unterschätzt.

Genügt manchmal eine etwas weniger intensive Chemotherapie? Die Studien der SAKK bringen nicht nur den Patienten einen direkten Nutzen – oft helfen sie auch Geld zu sparen.
Genügt manchmal eine etwas weniger intensive Chemotherapie? Die Studien der SAKK bringen nicht nur den Patienten einen direkten Nutzen – oft helfen sie auch Geld zu sparen.
Foto: Gerry Broome (AP)

Genügt bei älteren Brustkrebs-Patientinnen in gewissen Fällen eine weniger intensive Chemotherapie? Ist eine Kombination von Bestrahlung und Medikamenten für die meist jungen Patienten mit Hodenkrebs besser? Hilft bei fortgeschrittenem Lungenkrebs eine Immuntherapie, auch wenn der Allgemeinzustand schlecht ist?

Das sind Beispiele von Forschungsprojekten, welche die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) derzeit durchführt. Es handelt sich um überschaubare Fragestellungen, die aus der täglichen Arbeit von Onkologen mit Patienten entstehen. Oft beschäftigen sie sich mit bereits etablierten Präparaten und Therapieverfahren. Manchmal tragen sie sogar dazu bei, Behandlungskosten zu senken. Jedenfalls sind die Projekte nicht gewinnorientiert. Selbstredend, dass Pharmafirmen solche Studien nicht durchführen.

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