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Angriff auf VBZ-MitarbeitendeMit Laser geblendet – Buschauffeurin verletzt

Angriff auf Angestellte der Verkehrsbetriebe: Zwei Mitarbeitende mussten ins Spital, darunter eine Buschauffeurin.

sip

8 Kommentare
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    Sacha Meier

    Es ist höchste Zeit, tragbare Lasergeräte ab Laserklasse 2 (S › 0.5mW/cm²) - d.h. solche, mit einer netzunabhängigen Stromversorgung, die durch eine Person getragen und bedient werden können - dem Waffengesetz zu unterstellen. Da ist eigentlich alles längst geregelt. Will heissen, der Einsatz ist nur in privaten Räumlichkeiten (z.B. als Laserpointer in Vorträgen, Lasershows in Clubs, industrielle Mess- und Materialbearbeitungssysteme, Bau, etc.) unter Anwendung aller Sicherheitsvorkehrungen erlaubt. Wer einen einsatzbereiten Laser mit kollimiertem Strahl ab Laserklasse 2 im öffentlichen Raum ohne Tragbewilligung mitführt, muss gleich bestraft werden, wie wenn jemand mit einer geladenen Pistole, oder Anscheinwaffe durch die Gegend läuft. Der Transport solcher Geräte dürfte ohne Tragbewilligung (z.B. für Richt-, Ziel- und Vermessungszwecke) nur mit getrennter Stromversorgung in einem verschlossenen Behältnis erfolgen. Und wer Blendangriffe mit Lasern ausführt, müsste sich nicht nur wegen vorsätzlicher Körperverletzung, eventualvorsätzlicher Tötung und ggf. Mordversuchs, sondern auch wegen terroristischer Handlungen verantworten. Schliesslich sind Laserblendwaffen in der Genfer UN-Kriegswaffenkonvention (Convention on Certain Conventional Weapons, CCW, 1980) als geächtete Waffen deklariert. Ein anderes Ziel, als einen Unfall eines Fahrzeugführers mit Todesfolge herbeizuführen, ist bei einem Laserangriff gar nicht erst in Betracht zu ziehen.