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Jobcoach: Präsentismus im HomeofficeMit Magen-Darm-Virus arbeiten? Geht doch!

Eigentlich hatten wir gehofft, dass der Präsentismus mit der Pandemie ein Ende hat. Stattdessen ist eine neue Variante ausgebrochen.

Angst vor den Konsequenzen: Angestellte wollen sich im Homeoffice nicht krank melden.
Angst vor den Konsequenzen: Angestellte wollen sich im Homeoffice nicht krank melden.
Foto: Getty Images

Präsentismus: Selbst wenn Sie beim ersten Lesen nicht wissen, was dieser Begriff bedeutet, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Sie schon einmal darunter litten. Zumindest, bevor die Pandemie ausbrach. Der Begriff beschreibt das Phänomen, dass Arbeitnehmende zur Arbeit erscheinen, obwohl sie sich eigentlich krank fühlen – in der Hoffnung auf Anerkennung, Jobsicherheit und aus Angst, dass sie einen Nachteil haben, wenn sie daheim bleiben. Eine Studie der Uni St. Gallen unter deutschen Beschäftigten zeigte, dass 67 Prozent der Befragten schon einmal krank zur Arbeit erschienen sind. Der Hauptgrund neben dem Pflichtgefühl: Rücksicht auf die Kolleginnen und Kollegen. Dieser Grund dürfte inzwischen wegfallen.

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