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Detailhandel ächzt unter CoronaMit vier Sonntagsverkäufen das Jahr retten

Das erste Adventswochenende war für die Zürcher City-Vereinigung «erfreulich». Verkäuferinnen ärgern sich, dass sie am Sonntag nach Weihnachten arbeiten müssen.

Der erste Adventssonntag in der Innenstadt verlief eher ruhig.
Der erste Adventssonntag in der Innenstadt verlief eher ruhig.
Foto: Urs Jaudas

Es war ein Jahr zum Vergessen für viele Detailhändler. Lockdown und Homeoffice haben die Umsätze vor allem in den Geschäften der Zürcher Innenstadt schmelzen lassen. Von einem Minus zwischen 20 und 50 Prozent spricht Milan Prenosil, Präsident der City-Vereinigung. Kein Wunder, hoffen viele auf den Advent: Black-Friday-Rabatte und Sonntagsverkäufe sollen retten, was zu retten ist.

Doch so richtig Stimmung aufkommen will nicht an diesem kalten, grauen ersten Adventswochenende. Die grosse Rabattschlacht findet vor allem im Internet statt. An der Bahnhofstrasse aber ist es am Sonntag relativ ruhig. Das Personal nimmts gelassen. «Wer will bei dem Wetter schon shoppen?», fragt eine Verkäuferin in einem Sportgeschäft. Und die Kassierin in einem Buchladen sagt: «Der erste Adventssonntag ist meist ruhig. Da ist das Virus für einmal nicht schuld.»

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