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Auswirkung auf Impfstrategie des BundesMüssen bald alle geimpft werden – selbst die Kinder?

Es gibt neue Hinweise darauf, dass Geimpfte viel weniger ansteckend sind. Das könnte die bisherige Strategie des Bundes auf den Kopf stellen. Und die Skeptiker unter Druck setzen.

«Die sind völlig resistent»: Junge Impfskeptikerin bei einer Corona-Demonstration in Stuttgart.
«Die sind völlig resistent»: Junge Impfskeptikerin bei einer Corona-Demonstration in Stuttgart.
Foto: Arnulf Hettrich (imago images)

Der Schweiz stehen wegen der Corona-Impfung schwierige Diskussionen bevor. Vorerst müssen vor allem alte Menschen und solche in Pflegeberufen den Entscheid dafür oder dagegen fällen. Viele sind skeptisch.

Unter den Angestellten von Altersheimen zum Beispiel will sich nur rund ein Drittel impfen lassen, wie eine Tamedia-Umfrage vergangene Woche zeigte. «Es ist mein Körper, es ist mein Leben», sagt Altenpflegerin Silvia Mäder*, «vielleicht weiss man in einem Jahr mehr über mögliche Nebenwirkungen – bis dann lasse ich mich nicht drängen.»

Auch im Rest der Bevölkerung machen die Impfskeptiker bis zu einem Viertel aus. Dies zeigt eine Bevölkerungsbefragung der ETH im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG). 3058 Erwachsene nahmen in der zweiten Dezemberhälfte daran teil. «Auf die Aussage, sich auf keinen Fall impfen zu lassen, stimmen 26,5 Prozent der Befragten eher bis vollkommen zu», heisst es in einem vorläufigen Bericht, der dieser Zeitung vorliegt.

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