Zum Hauptinhalt springen

Vor dem Australian OpenMusterschüler Djokovic – doch für wie lange?

Der Serbe hat turbulente Monate hinter sich. Alles andere als ein 9. Titel in Melbourne wäre für ihn ein Rückschlag im Duell mit Nadal und Federer.

Netter Champion: Novak Djokovic am ATP-Cup in Melbourne vergangene Woche, wo Titelverteidiger Serbien wegen einer Niederlage im Doppel ausschied.
Netter Champion: Novak Djokovic am ATP-Cup in Melbourne vergangene Woche, wo Titelverteidiger Serbien wegen einer Niederlage im Doppel ausschied.
Foto: Quinn Rooney (Getty Images)

Wer erwartet hatte, Novak Djokovic würde auch zu Beginn dieser Saison an seine Serie grösserer oder kleinerer Skandale anknüpfen und sein Image als Tennis-Buhmann stärken, sah sich bislang getäuscht. In Australien gab sich der Weltranglistenerste bisher wie ein Musterschüler.

Während der Quarantäne in Adelaide und am ATP-Cup in Melbourne, wo Serbien im Viertelfinal Deutschland unterlag, unterhielt er sich fast mit jedem Fan, der etwas von ihm wollte. Er verteilte Geschenke und sprach auffallend ausführlich zu den Medien. In Adelaide hatte er sich zudem – wenn auch vergebens – dafür eingesetzt, dass die Quarantänebedingungen in Melbourne gelockert und verbessert würden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.