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News aus der Region Zürich +++ SVP verzichtet auf Kandidatur in Winterthur +++ Raser mit 161 km/h unterwegs

Stadtratswahl in Winterhur ohne SVP-Kandidaten. Raser ging in Neftenbach ausserorts mit 161 km/h in die Radarfalle. Die Flughafen AG zügelt in den Circle. Nachrichten im Ticker.

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SVP verzichtet in Winterthur auf eigene Stadtrats-Kandidatur

Die Winterthurer SVP verzichtet darauf, für die Stadtratsersatzwahlen im August einen eigenen Kandidaten oder eine eigene Kandidatin ins Rennen zu schicken. Wen sie stattdessen unterstützen wird, ist noch offen.

Die SVP will die beiden bisher aufgestellten Kandidaten Katrin Cometta (GLP) und Urs Hofer (FDP) zu einem «Hearing» an der Parteiversammlung vom 17. Juni einladen. Dann werde entschieden, wen die SVP unterstützen werde, teilte der Parteivorstand mit.

Ihren Entscheid macht sie vor allem von finanzpolitischen Haltungen abhängig. Angesichts der Corona-Pandemie habe das Thema noch mehr an Bedeutung gewonnen, schreibt die SVP. In den vergangenen Jahren trugen sowohl FDP als auch GLP den SVP-Sparkurs immer mit.

Indem die SVP keinen eigenen Kandidaten aufstellt, verzichtet sie darauf, den Stadtratssitz zurückzuerobern, den sie bei den Wahlen im Jahr 2018 an die SP verlor. Mit der Abwahl von Bauvorstand Josef Lisibach flog die SVP damals aus dem Stadtrat.

Polizeivorsteherin Barbara Günthard-Maier hatte Anfang Mai überraschend ihren Rücktritt per Ende September angekündigt. Die Stadtratsersatzwahlen finden am 23. August statt

Raser in Neftenbach gestoppt

Ein 54-jähriger Mann war am Montag um 20.30 Uhr ausserorts mit 161 km/h unterwegs, als er in Neftenbach eine Messstelle der Kantonspolizei passierte. Er überschritt folglich die Höchstgeschwindigkeit um 81 km/h. Wie die Kapo mitteilt, wurde ihm der Führerausweis abgenommen und es wird gegen ihn ein Strafverfahren wegen Raserei eingeleitet. Ein 61-Jähriger ging gleich zweimal in die Falle: in der einen Richtung mit 105 km/h und kurz darauf in der Gegenrichtung mit 113 km/h. Er wird bei der zuständigen Staatsanwaltschaft wegen Grober Verletzung der Verkehrsregeln angezeigt. (net)

Flughafenangestellte beziehen Hauptsitz im Circle

Heute hat die Flughafen Zürich AG als erste Mieterin ihren neuen Hauptsitz im Circle bezogen. Auf fünf Geschossen biete die «Homebase» der Flughafenbetreiberin rund 600 Mitarbeitenden eine modernen Arbeitsplatz an bester Lage, teilt das Unternehmen mit. Der neue Hauptsitz liegt direkt neben der Tramhaltestelle, der Bus Station und dem Airport Shopping. The Circle ist das grösste Hochbauprojekt der Schweiz mit dahinterliegendem Park am Flughafen.

Kreative Co-Working-Spaces, Begegnungszonen und Lounges ersetzen in der« Homebase» feste Strukturen und fix zugewiesene Schreibtische. Auch weitere Mieter im Circle – darunter Raiffeisen, MSD, Microsoft, SAP, isolutions und die itelligence AG – werden mit ähnlichen Arbeitsplatzkonzepten im Circle präsent sein.

Gestaffeltes Hochfahren wegen Coronavirus

Aufgrund der aktuellen Situation und damit verbundenen Einschränkungen würden allerdings die meisten Mitarbeitenden, die nicht im Frontbetrieb tätig seien, weiterhin im Homeoffice arbeiten, so die Flughafen Zürich AG. Die Bauarbeiten im Circle nähern sich dem Ende. Die Eigentümer rechnen mit zum Teil zwei bis drei Monaten Verzögerung bei der Fertigstellung und Inbetriebnahme.

The Circle soll ab Eröffning im November 2020 direkt am Flughafen die Möglichkeit bieten, Kongresse für bis zu 2500 Gäste zu veranstalten. Auch zwei Hotels der Hotelgruppe Hyatt, ein ambulantes Gesundheitszentrum des Universitätsspitals Zürich, Büroflächen sowie Kunst, Kultur, Gastronomie und Bildung gehören dazu. Realisiert wird das Projekt durch die Flughafen Zürich AG mit 51 Prozent und die Swiss Life AG mit 49 Prozent Beteiligung.

Scheune in Grüningen abgebrannt

In Grüningen ist am Montagabend eine Scheune ausgebrannt. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen und verhindern, dass die Flammen auf Nachbargebäude übergriffen. Die in der Scheune gelagerten Gartenbaumaschinen und privaten Gegenstände konnten jedoch nicht gerettet werden.

Verletzt wurde niemand, wie die Kantonspolizei am Dienstag mitteilte. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Brandursache dürfte der fahrlässige Umgang mit Asche sein. Eine Brandstiftung wird nach den bisherigen Untersuchungen ausgeschlossen.

Die Scheune in Grüningen in Flammen. Der Sachschaden ist hoch, verletzt wurde niemand.
Die Scheune in Grüningen in Flammen. Der Sachschaden ist hoch, verletzt wurde niemand.
SDA/Keystone

Brennendes Haus, brennende Lagerhalle

In der Nacht auf Sonntag sind in der Region gleich zwei Häuser in Flammen geraten. In Rüti brannte ein Wohnhaus mit angebauter Scheune derart heftig, dass es unbewohnbar geworden ist. Die beiden Bewohner haben sich laut Polizei Brandverletzungen zugezogen und mussten das Haus verlassen. Es ist einsturzgefährdet.

Weshalb das Haus in Rüti in Brand geriet, ist zurzeit genauso ungeklärt, wie der Brand in Weiach. Dort brannte gegen zwei Uhr morgens eine Lagerhalle im Gewerbegebiet. Laut der Kantonspolizei konnte die Feuerwehr verhindern, dass noch weitere Häuser in Brand gerieten. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken, verletzt wurde niemand.

Polizei löst Anti-Lockdown-Demo auf

Trotz Regen und weiterhin geltendem Versammlungsverbot wegen des Corona-Virus haben sich auf dem Sechseläutenplatz rund 80 Personen zu einer Demonstration eingefunden, um gegen die COVID-Verordnung des Bundes zu demonstrieren. Die Stadtpolizei Zürich war mit Dialogteams und weiteren Einsatzkräften vor Ort, wie sie mitteilt.

Die Kundgebungsteilnehmenden wurden per Lautsprecherdurchsagen auf die geltende Verordnung und auf das geltende Veranstaltungsverbot aufmerksam gemacht und aufgefordert, den Platz zu verlassen. Rund die Hälfte der Anwesenden seien diesen Aufforderungen nach gekommen und hätten die Kundgebung verlassen, so die Polizei.

Um ca. 15 Uhr kam es auf dem Stadthausquai jedoch zu einer erneuten Menschenansammlung. Mit den Dialogteams und mit Lautsprecherdurchsagen habe die zweite Versammlung jedoch verhindert werden können, teilt die Stadpolizei mit.

Frau wird in Thalwil von Zug gestreift und stirbt

Im Bahnhof Thalwil ist am Freitag eine 58-jährige Frau von einem Zug gestreift und schwer verletzt worden. Die Frau lag lebensgefährlich verletzt auf dem Perron und wurde mit einem Helikopter ins Spital gebracht. Am Freitagabend ist sie im Spital ihren schweren Verletzungen erlegen, wie die Polizei am Samstag mitteilt.

Die Meldung über die verletzte Frau ging am Freitag um 10.20 Uhr ein. Die Polizei klärt zusammen mit der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl den Unfallhergang ab. Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Brand in Tiefgarage und Keller: Hoher Sachschaden

Bei einem Brand in einer Tiefgarage ist am frühen Samstagmorgen in Rorbas ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 5.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz und Rettung die Meldung ein, dass es in einer Tiefgarage brenne. Die Einsatzkräfte brachten das Feuer rasch unter Kontrolle, wie die Kantonspolizei mitteilt. Ein Fahrzeug brannte jedoch vollständig aus; weitere Personenwagen wurden teilweise stark beschädigt.

Wegen der starken Rauch- und Russentwicklung wurden die gesamte Garage sowie diverse Kellerabteile in der Liegenschaft in Mitleidenschaft gezogen. Die vorsorglich evakuierten Bewohner sind unverletzt und konnten in der Zwischenzeit in ihre Wohnungen zurückkehren.

Der entstandene Sachschaden wir auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Die genaue Brandursache ist zurzeit nicht geklärt und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich untersucht.

Brand in Rorbas verursacht hohen Sachschaden
Ein Brand in einer Tiefgarage am frühen Samstagmorgen führte zu einem Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Tamedia/BRK News

Juch Besetzer wollen Areal nicht verlassen

Heute Freitag läuft das Ultimatum der Stadt Zürich zur Räumung des Juch-Areals ab. Die Stadt hatte die ursprünglich auf den 24. April angesetzte Frist zum Verlassen des Areals in Zürich-Altstetten bis zum heutigen Datum in Absprache mit der zukünftigen Mieterschaft verlängert. Der Aufschub wurde gewährt, weil sich auf dem Areal noch mehr Personen aufhielten als ursprünglich angenommen und weil ein fristgerechter Auszug der Bewohnenden unter den aktuellen coronabedingten Einschränkungen und Verhaltensregeln nicht sichergestellt werden konnte.

Zumindest ein Teil der Besetzer allerdings hat die Frist ungenutzt verstreichen lassen: Sie wenden sich in einem Anonymen Schreiben an die Medien und bemängeln fehlende «Gründe» für die Räumung. Es gebe noch immer keinerlei Hinweise, dass diese Rechtfertigung - der Platz würde für Bauinstallationen der HRS Real Estate benötigt - haltbar sei. «Weder der Öffentlichkeit noch der Politik liegen Baupläne der HRS Real Estate vor, aus denen hervorgeht, dass sie das Gelände tatsächlich jetzt sofort für den Bau des danebenliegenden Stadions benötigt.» Zudem würde die Petition zur Erhaltung der Juchbesetzung mit über 1600 Unterschriften zeigen, «dass die Räumung dem Interesse von vielen Menschen in dieser Stadt widerspricht.» Die Besetzer würden aus diesem Areal einen kulturellen Freiraum machen und das Gelände so für die Menschen dieser Stadt öffnen . «Wir wollen bleiben!»

Polizei stoppt vier Teenager auf Spritztour durch Zürich

Vier Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren haben im Kanton Zürich laut der Polizei in der Nacht auf Mittwoch eine Spritztour durch mehrere Bezirke unternommen. Dabei verursachten sie auch einen Unfall. Den Wagen steuerten die Minderjährigen abwechselnd.

Die Polizei stoppte die Jugendlichen schliesslich am frühen Morgen auf der A1 bei Regensdorf, wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag mitteilte.

Die Jugendlichen verunfallten auf dem Kronenplatz in Affoltern am Albis.
Die Jugendlichen verunfallten auf dem Kronenplatz in Affoltern am Albis.
Bild: Google

Zuvor waren die Minderjährigen zwischen 4 und 5.30 Uhr in Affoltern am Albis mit einem abgestellten Fahrzeug zusammengeprallt. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhren sie weiter. Kurz vor 6 Uhr fiel der an mehreren Stellen beschädigte Wagen der Gruppe einer Polizeipatrouille am Ende des Gubristtunnels auf. Die Beamten stoppten daraufhin das Auto.

Die vier jungen Männer werden sich laut Polizei vor den für sie zuständigen behördlichen Instanzen verantworten müssen.

Dutzende Fische in Samstagern vergiftet

Am Mittwoch Morgen sei es im Sagenbach bei Samstagern zu einem Fischsterben gekommen, meldet die Kantonspolizei Zürich. Eine Passantin habe tote Bachforellen bemerkt und die Polizei verständigt. Die Beamten fanden auf einem Abschnitt von 800 Metern rund 170 verendete Fische. Laut Mitteilung der Polizei könnte ein defektes Rückhaltebecken einer Kläranlage die Ursache sein.

Autolenkerin macht unfreiwilligen «Waldspaziergang»

Stadtpolizei Zürich

Am Dienstagabend kam es zu einem ungewöhnlichen Selbstunfall, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt. Gegen 19 Uhr verlor eine Fahrzeuglenkerin auf der Albisriederstrasse die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Wagen fuhr eine Waldböschung hinunter, überschlug sich und kam schliesslich auf dem Dach liegend zu stehen. Die 31-jährige Lenkerin konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und blieb unverletzt. Der Unfallhergang wird abgeklärt.

Apotheke in Winterthur in Brand gesetzt

PD

In Oberwinterthur ist im Dachstock der Medbase-Apotheke in der Nacht auf Mittwoch ein Feuer ausgebrochen. Es sei ein Sachschaden von über 100’000 Franken entstanden, teilt die Kantonspolizei Zürich mit. Verletzt worden ist niemand.

Gegen 01.45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur die Meldung ein, dass es in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Römerstrasse in Oberwinterthur brenne. Die sofort ausgerückten Löschkräfte brachten den Brand rasch unter Kontrolle. Ein Übergreifen auf andere Gebäude konnte verhindert werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Vorsorglich wurden die Bewohner der angrenzenden Wohnliegenschaft evakuiert und von den Rettungssanitätern untersucht. Sie konnten gegen 3 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden dürfte 100’000 Franken übersteigen.

Wurde der Brand gelegt?

Erste Ermittlungen des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Zürich ergaben, dass durch eine unbekannte Täterschaft höchstwahrscheinlich im Eingangsbereich des Mehrfamilienhauses ein Brand gelegt wurde, der etwas später auf das Dachgeschoss der Apotheke übergriff. Weiterführende Ermittlungen werden durch die Kantonspolizei Zürich in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland getätigt. (far)

Mit spitzem Gegenstand verletzt – Zwischenfall in Pöschwies

Am Sonntag, 17. Mai, ist in der Justizvollzugsanstalt Pöschwies ein Streit eskaliert. Es kam zu einer Schlägerei zwischen vier Männern. Dabei verletzte ein Gefangener einen anderen mit einem spitzen Gegenstand im Halsbereich, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Verletzte Gefangene konnte intern vom Arzt medizinisch versorgt werden und befinde sich in einem stabilen gesundheitlichen Zustand. Die Tat wurde zur Anzeige bei der Kantonspolizei Zürich gebracht. Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 31-jähriger Guineer. (sip)

Velofahrerin im Kreis 3 von Lastwagen erfasst - Zeugen gesucht

Bei der Verzweigung Schaufelberg- / Gutstrasse ist es am Dienstag kurz nach 11.30 Uhr zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Fahrrad gekommen, wie die Polizei mitteilt. Die Velofahrerin sei dabei verletzt worden und musste mit unbekannten Beinverletzungen ins Spital gebracht werden.

Der Lastwagenfahrer bog von der Schaufelbergstrasse auf die Gutstrasse ab, als er die Velofahrerin erfasste. Die Polizei sucht Zeugen.

Flughafen plant neuen Rollweg, Gebäude und Moor im Weg

Der Flughafen Zürich will mit einem neuen Rollweg die Anzahl Pistenquerungen reduzieren und die Sicherheit verbessern. Das Vorhaben tangiert aber ein Flachmoor. Zudem müssten Gebäude abgerissen werden.

Das Projekt betrifft die wichtige Piste 28, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl am Dienstag mitteilte. Die Piste wird bei allen Betriebsregimes für Starts und Landungen benötigt und teilt die Standplätze des Flughafens Zürich in zwei Hälften. Je nach Regime muss ein Grossteil entweder der gelandeten oder der abfliegenden Maschinen die Piste kreuzen.

Eine 2012 vom Bazl beantragte Sicherheitsüberprüfung des Flughafens ergab, dass die jährlich rund 100'000 Pistenkreuzungen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellen. Das Bundesamt forderte vom Flughafen daraufhin eine Verbesserung der Situation.

Der Flughafen will das Problem nun mit einem Rollweg lösen, der rund um die Piste 28 führt, anstatt quer darüber. Für die sogenannte Umrollung müssten aber diverse Gebäude der General- und Business Aviation weichen, des allgemeinen Flugbetriebes und der Geschäfts-Fliegerei. Ersatzbauten sind im Westen des Flughafens vorgesehen.

Neue Moorflächen geplant

Zudem befindet sich im Projektperimeter ein geschütztes Flachmoor. Es sollen darum neue Moorflächen geschaffen werden, die laut dem Bazl das Moor sogar aufwerten werden. Zudem sind zwischen der Piste 14-32 und der Autobahn A53 ökologische Aufwertungen als Ersatz vorgesehen.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl hat für die Umrollung das Plangenehmigungsverfahren eröffnet. Die öffentliche Auflage beginnt am 25. Mai und dauert bis zum 23. Juni 2020. Die Unterlagen werden im Internet publiziert.

Danach wird das Bazl die Stellungnahmen und allfällige Einsprachen prüfen und die Fachstellen des Bundes sowie die Flughafenbetreiberin anhören. Schliesslich entscheidet das eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Uvek über das Vorhaben. (sda)

Neue Wendung im Fall der «Geistervilla» in Männedorf

Zürcher Heimatschutz

«Das Einzige, das an der Seestrasse 121 gedeiht, ist dickes Gestrüpp» schrieb der «Tages-Anzeiger» damals über die Geistervilla aus Männedorf. Blick zurück: An bester Lage lottert eine Villa vor sich hin. Der Besitzer: Abgetaucht. Nebst Unkraut hinterliess er auch Steuerschulden. Im September vergangenen Jahres versteigerte deshalb die Gemeinde das Haus für 2.06 Millionen Franken.

Nun wird das nächste Kapitel rund um die Geistervilla geschrieben. Das Haus war bisher im kommunalen Inventar eingetragen. Will heissen: Der Besitzer kann das Haus nicht einfach abreissen. Um diesen Eintrag ist nun ein Rechtsstreit entbrannt, den der Zürcher Heimatschutz nun gewonnen hat. Das Baurekursgericht hält fest: «Die öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen sind objektgebunden und wurden mit der Handänderung nicht etwa abgestreift.» Damit bleibt das Gebäude an der Seestrasse weiterhin im kommunalen Inventar und damit schützenswert.

21-Jähriger fährt mit 55km/h durch die 30er-Zone

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat die Zürcher Stadtpolizei an verschiedenen Orten Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Im Kreis 6 etwa fuhr ein 21-jährigen Lenker mit 55km/h an der Messstelle vorbei - bei erlaubten 30km/h. Der Junglenker wird wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln angezeigt, schreibt die Stadtpolizei. Weitere elf Personen seien mit einer Ordnungsbusse belegt worden.

Noch schneller unterwegs war ein ebenfalls 21-Jähriger im Kreis 9. 29km/h zuviel zeigte sein Tacho an. In Oerlikon wiederum gingen der Polizei eine 18-jährige Lenkerin und ein 21-jähriger Lenker ins Netz. Sie fuhren 16km/h respektive 23km/h zu schnell. (shu)

Zwei Verletzte am Sonntagmorgen

Am frühen Sonntagmorgen kam es in den Kreisen 1 und 7 zu Verletzten nach Auseinandersetzungen, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt.

Kurz nach 2 Uhr kam es demnach an der Orellistrasse zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein 18-Jähriger erlitt dabei Stichverletzungen und musste ins Spital gebracht werden. In diesem Zusammenhang verhaftete die Stadtpolizei zwei Männer im Alter von 22 Jahren.

Kurz nach 2.30 traf eine Patrouille der Stadtpolizei beim Bellevue auf einen Mann, der Schnittverletzungen im Oberkörperbereich aufwies, wie die Polizei berichtet. Er gab an, in eine Auseinandersetzung mit mehreren Personen verwickelt gewesen zu sein.Der 25-Jährige wurde mit der Sanität ins Spital gebracht. Die Umstände in diesem Fall sind unklar. Die Stadtpolizei sucht Zeuginnen und Zeugen für diesen Vorfall beim Bellevue am Sonntagmorgen zwischen etwa 1.45 Uhr und 2.40 Uhr (Tel. 0444 117 117).

Keine Chance für Klima-Demos - Polizei löst diverse Kundgebungen auf

Das Versammlungsverbot gilt auch für Klimademos, das machte am Freitag die Polizei in verschiedenen Zürcher Gemeinden und Städten klar. In Winterthur etwa löste die Stadtpolizei eine Kundgebung auf dem Neumarkt auf. Fünf Aktivisten verteilten Schuhpaare über den Platz. Dank dieser Lösung könne man die Corona-Regeln einhalten, erklärt Aktivistin Sina Schmidberger gegenüber dem Landboten.

Auch in Uster war eine Schuhdemo geplant. Bereits am Donnerstag verbot der Stadtrat die Aktion. In Wetzikon platzierten am Freitag Aktivisten in einer Blitzaktion beschriftete Kartons vor dem Stadthaus. Die Stadtpolizei habe gemäss dem Zürcher Oberländer die Personalien der beteiligten aufgenommen. Aufgelöst habe die Demonstration dann jedoch die Kantonspolizei. Auch in anderen Gemeinden sei es zu Mini-Demos gekommen, berichtet die Zeitung. In der Stadt Zürich kam es am Idaplatz zu einer Kundgebung. Als die Beamten eintrafen, sei die Kundgebung jedoch bereits aufgelöst worden, teilt die Stadtpolizei mit. (shu)

(TA)