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News aus der Region Zürich+++ Zwei Brände in zehn Minuten +++ Ladendieb flüchtet auf Baum

In Zürich haben ein Lieferwagen und eine Baustellentoilette gebrannt. Und in Winterthur hat die Polizei einen Geldwechsel-Betrüger und einen Dieb verhaftet.

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Stadt Zürich: Zwei Brände in zehn Minuten

Am frühen Montagmorgen brannten im Kreis 4 ein Lieferwagen und eine Baustellentoilette im Kreis 3. Die Brandursache sei unklar, teilt die Stadtpolizei mit.

Kurz nach 2.30 Uhr wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet, dass bei der Karl-Bürkli-Strasse 11 auf einem Parkplatz ein Fahrzeug in Flammen stehe. Die Rettungskräfte trafen einen brennenden Lieferwagen an, sie konnten das Feuer löschen. Ein daneben parkierter Personenwagen wurde ebenfalls beschädigt.

Zehn Minuten zuvor hatte in der Nähe, an der Badenerstrasse 251, eine Baustellentoilette gebrannt. Ob es zwischen den Vorfällen einen Zusammenhang gibt, ist zurzeit unklar. Ermittler klären die Brandursache, Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Stadtpolizei sucht Zeugen. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich unter 0 444 111 117 zu melden. (bat)

Winterthur: Geldwechsel-Betrüger und Ladendieb verhaftet

Die Stadtpolizei Winterthur hat am Freitagabend in einem Restaurant einen mutmasslichen Geldwechsel-Betrüger festgenommen. Tags darauf verhafteten Polizisten einen Ladendieb, der sich auf einem Baum versteckte.

Der mutmassliche Betrüger sei der Polizei am Freitagabend kurz nach 21 Uhr gemeldet worden, teilte die Stadtpolizei Winterthur am Montag mit. Ein Vertreter eines Restaurants in der Winterthurer Altstadt habe angegeben, dass ein unbekannter Gast wiederholt Geld gewechselt habe und jetzt eine Banknote fehlen würde.

Polizisten trafen vor Ort auf den mutmasslichen Täter. Dieser bestritt die Tat. Da er bereits wegen ähnlicher Delikte zur Verhaftung ausgeschrieben war, wurde der 34-jährige Rumäne festgenommen.

Der mutmassliche Ladendieb wurde der Polizei am Samstagnachmittag von einer Warenhausdetektivin gemeldet. Eine ausgerückte Patrouille konnte diesen zunächst nicht ausfindig machen. Später meldete eine Passantin der Polizei, dass sie einen Mann durch den Lindengutpark habe rennen sehen. Dieser sei dann auf einen Baum geklettert.

Polizisten trafen den Mann dort an. Er versteckte sich in rund fünf Metern Höhe auf dem Baum. Nachdem er heruntergeklettert war, gab er den Ladendiebstahl zu. Der 25-jährige Rumäne, der ebenfalls bereits zur Verhaftung ausgeschrieben war, wurde vorläufig festgenommen. (SDA)

Kanton befürchtet verzögerten Stellenabbau

Die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich ist im Juni bei 3,2 Prozent zwar stabil geblieben, liegt aber 1,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. Einen weiteren Stellenabbau befürchtet das Amt für Wirtschaft und Arbeit im Herbst.

Der Arbeitsmarkt hat sich zwar in den letzten Monaten stabilisiert, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit am Montag mitteilte. Das Instrument der Kurzarbeit habe während der Corona-Krise einen stärkeren Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert.

Ende August aber würden viele bewilligte Kurzarbeitsanträge auslaufen. Es sei noch nicht klar, in welchem Umfang diese erneuert werden oder ob es zu einem verzögerten Stellenabbau komme, schrieb das Amt. (SDA)

Wegen Corona wollen mehr an die Uni

Die Universität Zürich verzeichnet für das Herbstsemester 2020 deutlich mehr Anmeldungen als 2019. Für ein Bachelorstudium schrieben sich 15 Prozent mehr Interessierte ein als im Vorjahr - das sind fast 600 zusätzliche Studierende. Bei den Masterstudiengängen ist die Nachfrage sogar um 25 Prozent gestiegen. Uni-Sprecher Kurt Bodenmüller erklärt die Steigerung im «SonntagsBlick» mit der Corona- Pandemie. Für Schulabgänger würden viele Alternativen zum Studium wegfallen: «Anstatt ein Zwischenjahr zu machen und zu reisen oder sich einen Job zu suchen, wird studiert.» (an)

Z-Pass legt zu

Fahrten zwischen dem Gebiet des ZVV und einem benachbarten Verbund haben letztes Jahr zugenommen. Der Ertrag des Z-Passes ist um 8,5 auf 244,5 Millionen Franken gestiegen. 170 Millionen resultierten aus dem Verkauf von Einzelbilleten (+8,5 Prozent). Monatsabonnemente legten ebenfalls zu, die Jahresabos hingegen stagnierten. (an)

Oberrieden: Brand in Mehrfamilienhaus

Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus in Oberrieden ist am Freitagnachmittag ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden. Verletzt worden ist niemand.

Kurz vor 16 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass Rauch aus einem Mehrfamilienhaus dringe. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer im ersten Obergeschoss rasch löschen. Die Bewohner verliessen die Liegenschaft rechtzeitig und blieben unverletzt; für sie wurde durch die Gemeinde eine Ersatzunterkunft organisiert.

Die genaue Ursache des Feuers ist zurzeit nicht geklärt und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich untersucht.

Wegen des Brandes musste die Strasse im Bereich der betroffenen Liegenschaft für rund zwei Stunden gesperrt werden. (SDA)

Zollikerberg: Weitere Corona-Ansteckungen

Die Stiftung Diakoniewerk Neumünster meldet weitere Corona-Ansteckungen. Nachdem sich letzte Woche im Betrieb Gastronomie und Räume zwölf Mitarbeitende der Abwaschküche infiziert hatten, wurden alle Mitarbeitenden in der Residenz Neumünster Park, in dem dieser Betrieb untergebracht ist, getestet. Resultat: Vier Hauswirtschaftsangestellte und eine Pflegefachperson waren angesteckt. Zudem hatte sich auch eine Person der Informatikabteilung mit dem Virus infiziert. Nicht betroffen sind Bewohnerinnen und Bewohner, ebenso wenig Mitarbeitende des Spitals. Die möglichen Infektionswege werden nun zusammen mit dem kantonsärztlichen Dienst abgeklärt. (an)

Ottenbach: Modellflugzeug verletzt Mann schwer

Ein Modellflugzeug krachte am frühen Mittwochabend in einen 23-jährigen Bauarbeiter und fügte ihm «schwerste Gesichtsverletzungen» zu. Das meldet die Kantonspolizei Zürich. Den Unfall in Ottenbach hat ein 48-Jähriger verursacht, der in der Umgebung des Modellflugplatzes mit seinem Elektro-Propellerflugzeug flog.

Das Opfer arbeitete in knapp zweihundert Metern Entfernung vom Piloten auf dem Dach eines Baustellenanhägers. Er wurde nach der Erstversorgung durch ein Ambulanzteam mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.

Die abgesperrte Unfallstelle mit dem Modellflugzeug.
Die abgesperrte Unfallstelle mit dem Modellflugzeug.
Facebook/Tiny House Schweiz

In der Vergangenheit ist es wiederholt zu Unfällen mit Modellfluggeräten gekommen. So starb 2010 in Samedan ein 45-Jähriger Familienvater aus Zürich, nachdem ihn ein abstürzendes Modellflugzeug traf. Und 2013 fiel im Kanton Luzern ein Modellhelikopter auf seinen 41-jährigen Besitzer und verletzte ihn tödlich. (hwe)

Wespen beschäftigen Einsatzkräfte

Die Rettungsdienste im Kanton Zürich mussten im Juli aussergewöhnlich häufig wegen Wespenstichen ausrücken, schreibt Schutz & Rettung Zürich (lesen Sie hier unsere Tipps gegen die Wespenplage). Insgesamt ist es zu 139 Einsätzen gekommen, in den vergangenen Jahren waren es im gleichen Zeitraum lediglich 79 (2019) und 83 (2018) gewesen.

Die Stiche von Wespen oder Hornissen hätten bei den Betroffenen zu allergischen Reaktionen und zu starken Schwellungen, Kreislaufproblemen, Atemnot oder Bewusstlosigkeit geführt. In einzelnen Fällen kamen Rettungshelikopter zum Einsatz.

Weil allergische Reaktionen lebensbedrohlich sein können, empfiehlt Schutz & Rettung, bei starken Anschwellungen oder Atembeschwerden einen Arzt aufzusuchen oder den Notruf zu wählen.

Im gleichen Zeitraum ist es zu 149 Wespeneinsätzen gekommen, bei denen Ortsfeuerwehren zur Beseitigung von Wespen- oder Hornissennestern ausrücken mussten. Auch hier ist der Anstieg markant: In den Vorjahren waren es lediglich 84 (2018) und 96 (2019) Einsätze gewesen. (hwe)

Stadt Zürich: Anhänger mit Frostschutzmittel gekippt

Am Donnerstagmorgen ist in der Stadt Zürich ein Lieferwagen-Anhänger auf die Seite gekippt. Auf dem Anhänger waren Tanks mit Ethylenglykol. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.

Der Unfall ereignete sich kurz vor 7 Uhr im Kreis 7, wie die Stadtpolizei Zürich am Donnerstag mitteilte. Der Anhänger sei beim Abbiegen aus noch unbekannten Gründen gekippt.

Die Flüssigkeit in den Tanks lief nach dem Unfall aus. Ethylenglykol wird unter anderem als Frostschutzmittel eingesetzt und stellt laut Mitteilung für Mensch und Umwelt keine direkte Gefahr dar. (sda)

Eine Flussrampe für die Biber

Der Biber ist in der Stadt Zürich angekommen, schreibt Pro Natura Zürich in einer Mitteilung. Seine Anwesenheit in der Limmat (Werdinsel) sei nicht zu übersehen. Es sei eine Frage der Zeit, bis die Tiere regelmässig im Frühjahr/Sommer quer durch die Stadt weiter flussaufwärts wandern werden.

Die Limmat biete einen relativ freien Weg zum Zürichsee und damit zu vielen weiteren Lebensräumen. In der Sihl stelle die grosse Stufe beim Sihlhölzli dagegen ein schier unüberwindbares Hindernis für wandernde Biber dar. Deshalb hätten die Pro Natura Aktion Biber & Co. und Pro Natura Zürich dort eine Biberrampe gebaut.

Foto: Pro Natura Zürich

Im mehrheitlich dicht besiedelten Kanton Zürich breiten sich Biber immer mehr aus. In den vergangenen zwölf Jahren verdreifachte sich die Zahl der im Kanton lebenden Nager auf rund 480. Namentlich Gebiete im Süden des Kantons nahmen die Biber in Beschlag.

Der Kanton Zürich veröffentlichte am Dienstag neue Zahlen aus seinem Biber-Monitoring. Zum ersten Mal suchten Freiwillige für die jüngste Erhebung alle 1000 Gewässer-Kilometer im Kanton nach Biberspuren ab. (sda/mrs)

Migros eröffnet neuen Fitnesspark und begräbt den Hamam

Am 13. August öffnet der neue Fitnesspark Stadelhofen an der Hufgasse 10, teilt die Migros Zürich mit. Über 1000 Quadratmeter Trainingsfläche und eine moderne Saunawelt würden auf die Trainierenden warten. Der neue Standort löse den Fitnesspark Münstergasse ab. Im Gegensatz zum alten Standort wird es keinen Hamam geben. «Der Hamam an der Müstergasse verzeichnete in den vergangenen Jahren einen stetigen Besucherrückgang», teilt die Migros mit. Der neue Fitnesspark sei unter der Woche von 6 bis 22 Uhr geöffnet. Am Wochenende können die Besucher von 9 bis 20 Uhr entspannen.

Unbekannte Substanz löst Grosseinsatz in Altstetten aus

Am Dienstagabend kam es im Kreis 9 vor einem Bürogebäude an der Hermetschloostrasse in Zürich-Altstetten zu einem Grosseinsatz der städtischen Blaulichtorganisationen. Fünf Personen mussten vor Ort medizinisch betreut werden, wie die Stadtpolizei Zürich in einer Mitteilung schreibt.

Kurz nach 18 Uhr sei die Meldung eingegangen, dass in Zürich-Altstetten nach dem Öffnen eines Behältnisses mehrere Personen über leichte Atemnot mit Übelkeit klagten. Die Einsatzkräfte fanden das Behältnis vor Ort geschlossen vor. Daraufhin führten sie chemische Messungen am Objekt durch, konnten allerdings keine gefährlichen Stoffe feststellen.

Der Inhalt des Behältnisses wurde sichergestellt und wird in den kommenden Tagen analysiert. Fünf mutmasslich kontaminierte Personen wurden noch vor Ort medizinisch erstversorgt, hospitalisiert wurde niemand. Der genaue Hergang ist zurzeit unklar. Detektive der Stadtpolizei Zürich haben die Ermittlungen aufgenommen. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.

Es handelt sich bei dem betroffenen Gebäude um die Genossenschaft Gleis 70, in dem verschiedene Ateliers und Architekturbüros untergebracht sind.

Grosseinsatz am Dienstagabend in Zürich-Altstetten.
Grosseinsatz am Dienstagabend in Zürich-Altstetten.
Screenshot Video Tamedia

Beanstandungen bei Lastwagenkontrolle

Die Kantonspolizei Zürich (Kapo) hat in Zusammenarbeit mit dem Lebensmittelinspektorat Zürich am Dienstagmorgen in Winterthur eine Lastwagenkontrolle mit Schwerpunkt Hygiene und Lebensmittelsicherheit von Kühltransporten durchgeführt.

Während der Kontrolle seien insgesamt 40 Last- und Lieferwagen angehalten und überprüft. Von 27 Fahrzeugen, die für Kühltransporte eingerichtet waren, mussten zwei wegen mangelnder Einhaltung der Lebensmittelsicherheit beanstandet werden, teilt die Kapo mit. In beiden Fällen seien die vorgeschriebenen Kühltemperaturen nicht eingehalten worden. Die entsprechenden Rapporterstattungen würden vom Kantonalen Labor (Lebensmittelinspektorat) an die zuständigen Unternehmungen weitergeleitet.

Bei einem Fahrer habe sich herausgestellt, dass er seinen schweren Motorwagen trotz Entzug des Führerausweises lenkte und zudem ohne die erforderliche Fahrerkarte unterwegs war. Er werde sich vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen. Zwei Fahrzeuge seien gewichtsmässig überladen gewesen. Die verantwortlichen Lenker würden beim zuständigen Statthalteramt angezeigt.

Limmattalerkreuz: Nächtliche Vollsperrung der Autobahn

Das Bundesamt für Strassen (Astra) setzt bis 2022 die Autobahn A1 zwischen Dietikon und der Verzweigung Limmattal (Limmattalerkreuz) instand. Dazu ist im August eine Nachtsperrung des Abschnitts notwendig, wie das Astra mitteilt. Für das Einbauen des neuen Brücken-Stahlträgers werde in der Nacht vom kommenden Donnerstag auf Freitag eine Vollsperrung mit Umleitungen in beide Fahrtrichtungen angeordnet. Die Sperrung beginnt ab Mitternacht und endet drei Stunden später. Ab 5 Uhr in der Früh soll der Normalbetrieb wieder laufen. Die Umleitung werde signalisiert und erfolge über den Anschluss Urdorf-Nord. Es sei mit 5 Minuten Umweg zu rechnen.

GDK rät Kantonen je nach Lage zu Maskenpflicht in Läden

Der Kanton Zürich hat sich bisher nicht zu weiterführenden Massnahmen geäussert. Der Vorstand der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) hat nun seine Empfehlungen für die Kantone kommuniziert.

Kantone mit anhaltend hohen Corona-Fallzahlen oder einem beunruhigenden Anstieg von Fällen sollen zusätzliche Massnahmen erlassen, etwa eine Maskenpflicht in Läden. Das empfiehlt der GDK-Vorstand .

Nur bis hundert Personen sollen sich in Bars, Clubs und Diskotheken aufhalten dürfen, wenn weder der Abstand eingehalten noch das obligatorische Tragen von Masken durchgesetzt werden kann. Ebenso sollen stark betroffene Kantone auf die von der GDK schon Anfang Juli empfohlene Ausweispflicht in Clubs zurückgreifen.

18 Kantone gehen mit ihren Schutzvorschriften bereits weiter als der Bund. Eine Ausweispflicht in Clubs gilt nach der Mitteilung der GDK vom Dienstag in mittlerweile 17 Kantonen. Mehrere Kantone schreiben auch Masken in Läden vor oder haben die Gästezahl für Veranstaltungen oder in Betrieben stärker beschränkt als der Bund.

Unterschiede von Kanton zu Kanton

Der GDK-Vorstand rät zur Absprache: «Wir empfehlen den Kantonen, die Massnahmen mit ähnlich betroffenen Kantonen und insbesondere mit den Nachbarkantonen zu koordinieren», liess sich Präsident Lukas Engelberger zitieren. Ebenso sollen die Kantone die von den Einschränkungen betroffenen Verbände vorgängig informieren.

Dass nicht alle Kantone in der Covid-19-Pandemie dasselbe tun, liegt laut Engelberger daran, dass sich die Lage von Kanton zu Kanton teilweise stark unterscheidet. (sda/mrs)

Stadtwerk Winterthur angelt sich Grossauftrag aus Zürich

Das Stadtwerk Winterthur wird ab 2021 jährlich 60 Gigawattstunden Strom für die Liegenschaften der kantonalen Verwaltung liefern, teilt das Unternehmen heute Dienstag mit. Die Zürcher Baudirektion hatte die Strombeschaffung für drei Jahre (2021 bis 2023) öffentlich ausgeschrieben. Die 60 Gigawattstunden entsprechen über 10 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs in der Stadt Winterthur. Stadtwerk Winterthur hat sich bei der Stromkundin gegen vier Mitbewerber durchgesetzt. Die Baudirektion hatte als Voraussetzung für eine Eingabe den zertifizierten Strom «naturemade basic» ausgeschrieben. (mrs)

Effretikon: Fussgängerin von 79-jähriger Lenkerin angefahren

Am Montagnachmittag ist in Effretikon eine Frau beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von einem Personenwagen angefahren und verletzt worden, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt.

Kurz nach 15.30 Uhr überquerte eine 36-jährige Frau einen Fussgängerstreifen auf der Bahnhofstrasse. Als sie sich auf dem Fussgängerstreifen befand, wurde sie vom Personenwagen einer 79-jährigen Lenkerin, welche Richtung Zentrum fuhr, angefahren. Durch die Kollision erlitt die Fussgängerin unbekannte innere Verletzungen. Nach der Erstversorgung durch Rettungssanitäter vor Ort wurde Sie in ein Spital gefahren.

Der genaue Unfallhergang ist zurzeit nicht bekannt und wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland abgeklärt.

Zeugenaufruf: Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Böller ins fahrende Tram geworfen

Eine unbekannte Person hat am Samstagabend in Zürich beim Bahnhof Stadelhofen einen Feuerwerkskörper in ein vorbeifahrendes Tram geworfen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Ein Video des Vorfalls wird in den Sozialen Medien verbreitet, wie die Stadtpolizei Zürich am Montag mitteilte. Der Feuerwerkskörper sei kurz vor 22:30 Uhr im Innern eines Trams der Linie 8 detoniert. Angaben über verletzte Personen würden derzeit keine vorliegen. (sda)

E-Bike-Fahrerin tödlich verunglückt

Eine E-Bikefahrerin ist am Sonntag in Schmerikon tödlich verunglückt. Die 62-jährige Frau stürzte auf dem Strandweg und wurde dabei schwer verletzt. Sie verstarb später im Spital. Die Unfallursache ist unklar. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Frau war mit ihrem E-Bike von Bollingen in Richtung Uznach unterwegs. Beim Schifffahrtsamt stürzte sie aus bislang unbekannten Gründen und blieb schwer verletzt liegen, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Montag in einer Mitteilung schreibt.

Unbestimmte Zeit später wurde sie von Ersthelfern angetroffen, welche das Rettungsteam alarmierten. Nach der Betreuung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt wurde sie von der Rega ins Spital geflogen. Dort verstarb die 62-Jährige. (sda)

TA