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ZVV-Nachtnetz im KantonsratNachtzug am Donnerstag bleibt auf der Strecke

Vernünftig oder mutlos? Die Regierung erhielt für ihre Strategie des Nachtnetzes Zuckerbrot und Peitsche. Doch der Volkswirtschaftsdirektorin macht anderes Sorge.

Nachfrage nach sei zu tief: Das Nachtnetz wird nicht auf Donnerstag ausgeweitet.
Nachfrage nach sei zu tief: Das Nachtnetz wird nicht auf Donnerstag ausgeweitet.
Foto: Sabina Bobst

Die Stimmung schwankte zwischen Nostalgie, Frustration und Vorfreude. Der Zürcher Kantonsrat diskutierte am Montagmorgen über den Ausbau des ZVV- Nachtnetzes. Ein Erfolgsmodell, wie sich alle einig waren. Die Erinnerung an die Aufbruchstimmung bei der Einführung von Nachtzügen und Nachtbussen vor achtzehn Jahren kippte aber unversehens in Katzenjammer, weil diese durch Corona ausgebremst wurden. Seit dem 18. März ist das ZVV-Nachtnetz aufgrund der Corona-Massnahmen eingestellt.

Es gibt eine Zeit danach – «eine Zeit ohne Nacht-Fünfliber», freute sich Alex Gantner (FDP, Maur) als Präsident der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt. Er stellte den Bericht vor, in dem die Regierung aufzeigte, wie sie sich ein zeitgemässes Nachtnetz für den Kanton Zürich vorstellt. Wichtigste Änderung ist tatsächlich, dass der Nachtzuschlag wegfällt.

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