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Liebeserklärung an Zürcher Brücke Negrellisteg, du machst meine Knie weich

Unser Autor hat sie nicht mehr alle. Grund ist seine Liebe zur neuen Zürcher Attraktion: einer Brücke über die Gleise.

Negrellisteg im Abendlicht: Hier hatte der Autor seinen «magic moment».
Negrellisteg im Abendlicht: Hier hatte der Autor seinen «magic moment».
Foto: Samuel Schalch

Das allererste Mal habe ich dich nur von weitem gesehen. Ich stand auf der Passage des Zollhauses, schaute auf die Gleise Richtung Hauptbahnhof. Es war schon dunkel, ich hatte mein zweites Bier fertig getrunken, war in ein Gespräch mit einem Freund vertieft. In dieser Nacht bist du mir nicht gross aufgefallen. Dein Name, ja, den hatte ich auch schon öfter gehört: Negrellisteg. Du würdest den Kreis 4 mit dem Kreis 5 verbinden. Deine Eröffnung liesse aber noch auf sich warten, was denn das Problem sei. So halt. Und na ja, «Negrellisteg». Dein Name allein versprach weder intensive Diskussionen noch heitere Stunden oder schweigende Innigkeit die ganze Nacht durch, bis die Vögel wieder singen. Was sollte ich mich täuschen.

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