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Es war ein Zürcher AprilscherzNein, zum Bräteln muss man sich nicht registrieren

Der Bericht über die Registrationspflicht beim Benutzen von Stadtzürcher Feuerstellen war ein Aprilscherz. Reingefallen ist auch ein prominenter Politiker – zumindest fast.

Das Wetter am Wochenende ist gut. Und gut ist auch, dass man sich zum Grillieren nicht zu registrieren braucht. Öffentlicher Grill auf der Chinawiese am Zürichhorn.
Das Wetter am Wochenende ist gut. Und gut ist auch, dass man sich zum Grillieren nicht zu registrieren braucht. Öffentlicher Grill auf der Chinawiese am Zürichhorn.
Foto: Peter Lauth

Um an Ostern ein Gedränge um die Feuerstellen zu verhindern, verlange die Stadt Zürich eine Onlineregistrierung, schrieb der «Tages-Anzeiger» am Donnerstagmorgen. Das entsprechende Formular auf www.grillstellenreservation.ch ist ein bürokratisches Glanzstück: Es fordert von jedem Grillstellenbenutzer die AHV-Nummer, den Verwandtschaftsgrad innerhalb der Gruppe und Angaben zum Grillgut, das zum Einsatz kommen soll. Auch die Frage nach dem zum erwarteten CO₂-Ausstoss ist ohne umweltnaturwissenschaftliches Studium nicht einfach zu beantworten. Zuletzt wird mitgeteilt, mit wem man die Feuerstelle voraussichtlich teilen wird: «Weiblich, 21 Jahre alt, laktoseintolerant» oder «Männlich, 86 Jahre alt, Risikopatient».

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