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Neu-Wrestler Wiese tritt gegen Löw

Kurz vor seinem ersten Auftritt als Wrestler am Donnerstag in der Münchner Olympiahalle sorgt der ehemalige Fussballgoalie Tim Wiese wieder einmal für Schlagzeilen. In der «Sport-Bild» schiesst der 34-Jährige, der seit Monaten an seiner zweiten Karriere als Sportler arbeitet und sich auf diesem Weg schon zu einem Koloss von 130 Kilogramm wandelte, gegen Bundestrainer Joachim Löw. Von diesem sei er benachteiligt worden, insbesondere, als die WM 2010 in Südafrika anstand. Goalie René Adler hatte seine Teilnahme absagen müssen, Löw entschied sich für den jungen Manuel Neuer als Ersatz – und eben nicht für Wiese. «Das war ein abgekartetes Spiel. Wohl auch aus politischen Gründen», sagte Wiese nun. «Bei der WM 2010 hätte ich spielen müssen. Das haben mir die Jungs in der Mannschaft auch gesagt. Es war meine beste Zeit.» Eine echte Chance habe er aber nie bekommen, sagt Wiese: «Man hat mich lange hingehalten, bis sich Oliver Bierhoff verplapperte. Daraufhin stellte ich ihn im Trainingslager in Südtirol zur Rede, aber er hat sich herausgeredet.» Im Spiel um Rang 3 gegen Uruguay hätte Wiese wohl spielen können, er wurde aber als verletzt gemeldet. Jetzt sagte er: «Ich war angeschlagen, hätte aber spielen können. Aber ich hatte keinen Bock mehr. Warum sollte ich in so einem Spiel noch auflaufen?»
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