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Aktionen in der ganzen SchweizNeue Klimastreiks am 4. September angekündigt

Verschiedene Klimabewegungen arbeiten zusammen, um im September mehrere Aktionen des «gewaltfreien, massenhaften zivilen Ungehorsams» durchzuführen.

Aktivisten der Extinction Rebellion während eines Protestes am 20. Juni in Zürich. Für Ende September rufen zahlreiche Klimaorganisationen zu weiteren Aktionen auf. (Archivbild)
Aktivisten der Extinction Rebellion während eines Protestes am 20. Juni in Zürich. Für Ende September rufen zahlreiche Klimaorganisationen zu weiteren Aktionen auf. (Archivbild)
KEYSTONE/GAETAN BALLY

Die Klimabewegungen fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Sie rufen deshalb für den 4. September erneut zu einem Klimastreik auf. Weil das aber nicht mehr genüge, organisieren sie Ende September eine Woche des «gewaltfreien, massenhaften zivilen Ungehorsams».

Sie hätten «ein berechtigtes Interesse daran, auf einem bewohnbaren Planeten eine Zukunft zu haben», teilte die Organisation Klimastreik am Dienstag mit. Und «sie seien bisher nicht gehört worden. «Das lässt uns zu Mitteln greifen, von denen wir hoffen, endlich ernst genommen zu werden», hiess es.

Deshalb arbeiteten die verschiedenen Klimabewegungen wie Collective Climate Justice, Extinction Rebellion, Climatestreik und Collectif Break Free zum ersten mal zusammen, «um den nächsten Schritt» in eine ökologische Zukunft anzutreten. Unter dem Motto «Rise up for Change» wollten sie vom 20. bis zum 25. September während einer Woche aufzeigen, «wie ein klimagerechtes Zusammenleben in Zukunft aussehen» könnte.

In Workshops, Diskussionen und bei verschiedensten Aktionen könnten die Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz über Massnahmen zur Abwendung der Klimakrise nachdenken. Danach werde eine Deklaration ausgearbeitet, mit ihren Vorschlägen, wie Netto Null CO2-Emissionen bis 2030 technisch möglich sein könnte.

Gewaltfreier, massenhafter ziviler Ungehorsam habe in der Vergangenheit grosse Veränderungen herbeigeführt. Mit ihren Aktionen wollten sich die Bewegungen nun «den Mächtigen unserer Gesellschaft, in der institutionellen Politik, am Finanzplatz und in der Wirtschaft entgegenstellen».

SDA

57 Kommentare
    Monika Siebig

    Dümmer und ja unverschämter geht's nicht. Während sich viele tausend Menschen um ihre Existenz sorgen, die Wirtschaft am (Corona-) Boden liegt, wissen diese verwöhnten Jungen nichts Besseres als zu protestieren und zu krawallen. Sie geben ihr Geld für Smartphones, teure Tatoos und modische Trendfrisuren aus, während die Mehrheit auf der Welt Not leidet und sogar hungert. Statt die Ärmel hochkrempeln ziehen sie für ein Ziel durch die Gassen, welches am allerwenigsten das Miniland Schweiz jemals beeinflussen kann.