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Pilotversuch in ZürichNeuer Anlauf für bedingungsloses Grundeinkommen

Ein breites Komitee will wissenschaftliche Fakten zum bedingungslosen Grundeinkommen schaffen. Finanzieren soll der Versuch die Stadt Zürich.

8 Millionen 5-Rappen-Stücke auf dem Bundesplatz. Die Aktion erregte grosses Aufsehen. Die nationale Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen scheiterte deutlich.
8 Millionen 5-Rappen-Stücke auf dem Bundesplatz. Die Aktion erregte grosses Aufsehen. Die nationale Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen scheiterte deutlich.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Es ist bei weitem nicht der erste Versuch, ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) einzuführen – aber es ist ein erfolgversprechender. Denn das Initiativkomitee von «Wissenschaftlicher Pilotversuch Grundeinkommen» ist breit aufgestellt. An der Seite von Linken wie SP-Gemeinderat Urs Helfenstein engagieren sich etwa auch der GLP-Co-Präsident Nicola Forster oder Ursina Pajarola aus dem städtischen FDP-Vorstand.

«Uns eint, dass wir wissenschaftliche Fakten für die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen schaffen möchten», sagt Initiativkomitee- und SP-Mitglied Lara Can. Die konkrete Durchführung des Pilotversuchs wollen die Initianten der Stadt Zürich überlassen. Klar ist für sie: Es sollen mindestens 500 Personen, die in der Stadt Zürich wohnen und das Schweizer Bürgerrecht oder eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung haben, über drei Jahre das BGE erhalten.

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